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Oldrich Nejedly: Für die Schweiz ein Fluch, für Italien ein Segen

Nie kommt die Schweiz einem WM-Halbfinal näher als 1934. Im Viertelfinal gegen die Tschechoslowakei steht es bis acht Minuten vor dem Ende 2:2. Dann trifft Oldrich Nejedly zum 3:2.
Oldrich Nejedlys Tore wurden in einer Zeit erzielt, als es noch keine farbigen Bilder oder modernen WM-Bälle gab (Bild: KEYSTONE/AP/ANTONIO CALANNI)

Oldrich Nejedlys Tore wurden in einer Zeit erzielt, als es noch keine farbigen Bilder oder modernen WM-Bälle gab (Bild: KEYSTONE/AP/ANTONIO CALANNI)

(sda)

Es war an diesem Frühsommer-Abend in Turin das zweite von insgesamt fünf WM-Toren von Nejedly. Er traf darauf im Halbfinal gegen Deutschland sogar drei Mal - ging aber im Final gegen Gastgeber Italien leer aus. Nejedly vergab Chance um Chance für die überlegenen Tschechoslowaken.

Und das war vielleicht gut so. Die WM 1934 war die "Duce-WM", das Turnier des Faschistenführers Benito Mussolini. Im schon damals fussballverrückten Italien musste das Heimteam diese WM gewinnen. Der italienische Stürmer Angelo Schiavio erinnerte sich später: "Wir hatten panische Angst, bei einer Niederlage von Mussolini hingerichtet zu werden. Nicht auszudenken, wenn Nejedly seine Chancen ausgenützt hätte."

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