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Oliver Hegi kann EM-Titel am Reck nicht verteidigen

Oliver Hegi kann an den Europameisterschaften in Polen seinen Titel am Reck nicht verteidigen. Der Aargauer stürzt in der Qualifikation am Königsgerät und verpasst den Einzug in den Final am Sonntag.
Finaleinzug verpasst: Der angeschlagene Oliver Hegi kann nach einem Sturz seinen EM-Titel am Reck nicht verteidigen (Bild: KEYSTONE/EPA/MIRCEA ROSCA)

Finaleinzug verpasst: Der angeschlagene Oliver Hegi kann nach einem Sturz seinen EM-Titel am Reck nicht verteidigen (Bild: KEYSTONE/EPA/MIRCEA ROSCA)

(sda)

Hegi war in Stettin angeschlagen in den Wettkampf gestartet. Vergangenen Woche hatte er sich bei einem Trainingssturz am Barren ein schmerzhaftes Hämatom in der Hüftgegend zugezogen, weswegen er in der Qualifikation auf den Mehrkampf verzichtete und neben dem Reck nur am Pauschenpferd antrat. Auch dort musste Hegi nach einem starken Beginn das Gerät verlassen.

Im Mehrkampf qualifizierten sich Christian Baumann und Eddy Yusof nach soliden Leistungen souverän und punktgleich für den Final der besten 24 vom Freitag. Baumann erreichte auch den Barren-Final vom Sonntag; 2015 hatte der 24-jährige Aargauer in Montpellier an diesem Gerät EM-Silber gewonnen. Den Final am Reck verpasste Baumann als Neunter ebenso wie Taha Serhani, dem eine unsaubere Landung zum Verhängnis wurde, nur knapp.

Ebenfalls um eine Medaille kämpft Benjamin Gischard am Boden und am Sprung. Der Berner zeigte in der Qualifikation vor allem am Boden eine glänzende Vorstellung und überzeugte mit tadellosen Landungen. Mit 14,800 Punkten tritt er als Dritter der Qualifikation am Samstag zum Final der besten acht an.

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