Peier steckt im Mittelmass fest

Killian Peier gelingt beim Sieg des Deutschen Karl Geiger beim Weltcup-Springen im Val di Fiemme kein Spitzenresultat.

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Derzeit nicht in Topform: Skispringer Killian Peier

Derzeit nicht in Topform: Skispringer Killian Peier

KEYSTONE/EPA/vxh SS
(sda)

Killian Peier befindet sich auch nach dem Ende der Vierschanzentournee auf Formsuche. Der WM-Dritte kam auf der kleinen Schanze in Predazzo nicht über einen 21. Platz hinaus. Er landete zweimal bereits bei 98 m. Ausser dem Exploit in Nischni Tagil mit seinem ersten Podestplatz im Weltcup gelang Peier in diesem Winter noch kein Resultat in den Top Ten.

In Abwesenheit des vierfachen Olympiasiegers Simon Ammann war Peier der einzige Schweizer im zweiten Durchgang. Andreas Schuler (39./93,5 m) und Gregor Deschwanden (40./94 m) verpassten diesen deutlich.

Karl Geiger feierte mit Sprüngen auf 104,5 und 103,5 m seinen dritten Weltcup-Sieg, den ersten in dieser Saison. Der Bayer distanzierte den Österreicher Stefan Kraft und den polnischen Tournee-Sieger Dawid Kubacki deutlich und übernahm die Führung in der Weltcup-Gesamtwertung.

Einen Rückschlag im Kampf um den Gesamtweltcup erlitten hingegen Ryoyu Kobayashi, der nur 26. wurde, und Marius Lindvik, der wegen eines nicht reglementskonformen Anzugs sogar disqualifiziert wurde.