Peier vom Winde verweht

Das Weltcup-Springen auf der kleinen Schanze in Predazzo im Val di Fiemme wird für die Schweizer zum Debakel. Keiner von ihnen schafft es in den Final-Durchgang.

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Überhaupt nicht ins Fliegen gekommen: Killian Peier stürzte beim Springen im Val di Fiemme regelrecht ab

Überhaupt nicht ins Fliegen gekommen: Killian Peier stürzte beim Springen im Val di Fiemme regelrecht ab

KEYSTONE/EPA/cbr SS
(sda)

Das Swiss-Ski-Trio Gregor Deschwanden (37./97 m), Andreas Schuler (48./89 m) und Killian Peier (50./85,5 m) scheiterte geschlossen und deutlich im ersten Durchgang. Letztmals hatte im letzten Februar in Oberstdorf eine Entscheidung der Top 30 ohne Schweizer Beteiligung stattgefunden.

Der WM-Dritte Peier wurde regelrecht vom Winde verweht. Bei miserablen Bedingungen zeigte er mit 85,5 m den kürzesten Sprung aller Teilnehmer. Alles nur auf den Wind abzuschieben, wäre jedoch falsch. Der Waadtländer kommt in diesem Winter nicht so richtig ins Fliegen. Zwar sprang er Anfang Dezember in Nischni Tagil als Zweiter erstmals auf ein Weltcup-Podest, ansonsten wartet er aber noch auf einen Top-Ten-Platz. Zuletzt bewegten sich seine Leistungen in die falsche Richtung.

Simon Ammann gönnte sich nach der Vierschanzentournee eine Pause und kehrt in einer Woche in Titisee-Neustadt auf die Schanze zurück.

Dass der Wettkampf trotz der schwierigen Verhältnisse keine Windlotterie war, zeigt das Podest. Auf der Schanze, auf der schon drei Weltmeisterschaften stattfanden und 2026 die olympischen Wettkämpfe ausgetragen werden, siegte der im Weltcup führende Karl Geiger aus Deutschland, dahinter folgen der Österreicher Stefan Kraft und der polnische Tourneesieger Dawid Kubacki. Das Podest war damit identisch wie am Samstag.