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Platz 4 für Spirig in Hamburg

Nicola Spirig darf mit ihrem ersten Einsatz in der WM-Serie in diesem Jahr zufrieden sein. Die Schweizer Triathlon-Olympiasiegerin von 2016 verpasst das Podest als Vierte lediglich um fünf Sekunden.
Nicola Spirig konnte mit ihrer Leistung in Hamburg zufrieden sein (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Nicola Spirig konnte mit ihrer Leistung in Hamburg zufrieden sein (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

(sda)

Wegen gesundheitlichen Problemen mit einer fünfmonatigen Sehnenentzündung am hinteren Oberschenkel sowie einem hartnäckigen Erkältungshusten hatte sich Spirigs Saisoneinstieg verzögert. In Hamburg bestritt die 36-jährige Zürcherin nach dem Gewinn von Olympia-Silber 2016 in Rio und der Geburt ihrer zweiten Tochter im Mai 2017 erst ihr zweites Rennen in der WM-Serie.

Und Spirig bewies in der Hansestadt eindrücklich, dass sie nach ihrem 2. Rang im letzten Herbst am erstklassig besetzten Super League Triathlon in Jersey den Anschluss an die Weltspitze nicht verloren hat. Sie leistete auf dem Rad sehr viel Führungsarbeit und sorgte dafür, dass die grosse Verfolgergruppe in der letzten von sechs Runden den Anschluss an das in Führung liegende Sextett wieder schaffte. Nach einem schnellen Wechsel auf die abschliessende 5 km langen Laufstrecke lief Spirig als Erste los. «Das Laufen war sehr hart, ich hatte am Anfang etwas Seitenstechen», berichtete sie.

Als dann Cassandre Beaugrand das Tempo verschärfte, konnten Spirig und die anderen Konkurrentinnen der erst 21-jährigen Französin nicht mehr folgen. Die Junioren-Europameisterin von 2016 feierte 30 Sekunden vor der deutschen Sprint-Europameisterin Laura Lindemann und der Amerikanerin Katie Zeferes einen überlegenen Sieg. Dahinter lief Spirig nach einem langen harten Spurt zu Rang 4. «Dieser Rang ist in Tuchfühlung mit der Weltspitze sicher ein sehr positives Resultat», zeigte sie sich zufrieden mit dem Resultat.

Am Sonntagnachmittag wird in Hamburg noch der Mixed-Team-Wettkampf ausgetragen. Spirig wird mit dem Schweizer Team versuchen, wichtige Ranking-Punkte im Kampf um die zwei Quotenplätze für Tokio 2020 zu holen. Dort werden zusätzlich zum Einzel zum ersten Mal im Team-Wettkampf Medaillen vergeben.

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