Polen hievt sich in die WM-Favoritenrolle

Die Polen um ihren Team-Leader Kamil Stoch überzeugen bei der WM-Hauptprobe in Willingen im Mannschafts-Wettkampf.

Drucken
Teilen
Im Moment glänzend in Form: die polnischen Skispringer um Teamleader Kamil Stoch (Bild: KEYSTONE/AP Lehtikuva/MARKKU ULANDER)

Im Moment glänzend in Form: die polnischen Skispringer um Teamleader Kamil Stoch (Bild: KEYSTONE/AP Lehtikuva/MARKKU ULANDER)

(sda)

Das siegreiche Quartett deklassierte im Sauerland eine Woche vor den Titelkämpfen in Seefeld auf der weltweit grössten Grossschanze den Gastgeber Deutschland um 79,2 Punkte. Die Polen flogen in einer eigenen Liga, denn zwischen Deutschland und den sechstklassierten Österreichern lagen nur 31,5 Zähler. Der Weg zu WM-Gold dürfte über Polen führen.

Die Schweiz belegte mit Andreas Schuler, Luca, Egloff, Simon Ammann und Killian Peier den 7. Rang, was unter normalen Umständen dem Optimum entspricht. Denn Polen, Deutschland, Slowenien, Norwegen, Japan und Österreich liegen ausser Reichweite, sofern nicht ein Athlet stürzt oder disqualifiziert wird. Peier lieferte mit Flügen auf 132 und 128,5 m die klar beste Leistung ab.

Am Samstag und Sonntag finden in Willingen noch zwei Einzelwettkämpfe statt. Erst danach erfolgt die Selektion für die Weltmeisterschaften in Seefeld. Um den ersten Medaillensatz kämpfen die Skispringer kommenden Samstag. Weil Seefeld über keine Grossschanze verfügt, geschieht dies in Innsbruck.