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Prestigeerfolg und Kantersieg für den FC Basel

Der alte Meister FC Basel zeigt mit einem 5:1-Sieg gegen den neuen Meister YB, dass mit ihm jetzt und in Zukunft weiter zu rechnen ist. Mohamed Elyounoussi ist der überragende Spieler der Partie.
Mohamed Elyounoussi (rechts) lässt sich jeden Moment von seinen Mitspielern feiern (Bild: Keystone/MELANIE DUCHENE)

Mohamed Elyounoussi (rechts) lässt sich jeden Moment von seinen Mitspielern feiern (Bild: Keystone/MELANIE DUCHENE)

(sda)

Der in halb Europa begehrte norwegische Internationale zeigte schon in der ersten Halbzeit Aktionen, denen die Berner nichts Gleichwertiges entgegensetzten. Elyounoussi zog beim 1:0 nach nicht einmal zwei Spielminuten in der Art von Arjen Robben an diversen Gegnern vorbei nach innen und liess YB-Goalie Marco Wölfli mit einem hohen Schuss keine Chance. In der 26. Minute bereitete er das 2:0 mit einem langen Lauf über die linke Seite vor und bediente den Doppeltorschützen (und neuen Torschützen-Leader) Albian Ajeti so präzis, dass dieser nicht mehr viel tun musste.

Elyounoussi versinnbildlicht die Steigerung der Basler, die nach einem miserablen Start in die Rückrunde seit nunmehr elf Spielen ungeschlagen sind. Noch im November, als das Meister-Duell Basel - YB in vollem Gang war, verschuldete Elyounoussi im St.-Jakob-Park mit einem anfängerhaften Fehler das späte 1:1, bei dem es blieb.

Nach dem für den Titelgewinn entscheidenden 2:1-Sieg gegen Luzern liess Adi Hütter beim 1:0-Erfolg in Sion die zweite Garde spielen. In Basel beorderte der Meistertrainer die beste Equipe auf den Platz. Vom gewohnten starken physischen Spiel und der ebenfalls gewohnten zwingenden Schnelligkeit der Angriffe war aber im ganzen Spiel nichts zu sehen. Die Berner wurden klar dominiert, Basel hätte aufgrund des klaren Chancenplus höher gewinnen können.

Andererseits spricht es möglicherweise für die Berner, dass sie ihre einzige schwache Leistung der Rückrunde - es war die vierte Niederlage der Saison und die erste seit Anfang Dezember (1:3 in Thun) - zu einer Zeit abliefern, in der sie es sich leisten können. Elyounoussis 1:0 war für YB erst das dritte Gegentor der Saison in der Startviertelstunde.

Für den nach acht Meistertiteln in Serie gebeutelten FC Basel ist die Kirche wieder im Dorf. Die direkten Duelle mit den Young Boys in dieser Spielzeit schliessen sie mit 5:5 Punkten und 8:6 Toren ab. Die Basler taten in diesem Prestigematch das, was sie als entthronte Meister tun konnten: den Match gegen den neuen Erzrivalen dominieren und für sich entscheiden.

Dank dem Sieg ist dem FCB sicher, den in der letzten Saison aufgestellten Rekord von 86 Punkten (seit der Einführung der Super League 2003/04) behalten zu können. Die Berner kämen mit zwei Siegen in den ausstehenden Spielen gegen Lugano und bei GC auf 84 Punkte. Noch möglich ist für YB der Rekord für die beste Rückrunde. Sie könnten es auf 47 Punkte bringen.

Telegramm:

Basel - Young Boys 5:1 (2:0)

29'181 Zuschauer. - SR Schnyder. - Tore: 2. Elyounoussi (Campo) 1:0. 26. Ajeti (Elyounoussi) 2:0. 54. Zuffi (Stocker) 3:0. 79. Ajeti (Zuffi) 4:0. 87. Oberlin 5:0. 89. Fassnacht (Sulejmani) 5:1.

Basel: Vaclik; Lang, Suchy (43. Balanta), Frei, Riveros; Serey Die, Zuffi; Stocker (63. Bua), Campo, Elyounoussi; Ajeti (81. Oberlin).

Young Boys: Wölfli; Mbabu (46. Schick), Nuhu (36. Wüthrich), von Bergen, Benito; Fassnacht, Bertone, Sanogo, Sulejmani; Hoarau, Assalé (67. Nsame).

Bemerkungen: Basel ohne Xhaka, Van Wolfswinkel, Salvi, Vailati (alle verletzt) und Lacroix (nicht im Aufgebot). Suchy verletzt ausgeschieden. Young Boys ohne Aebischer (gesperrt), Sow und Von Ballmoos (beide verletzt). Mbabu verletzt ausgeschieden. Verwarnungen: 32. Stocker (Reklamieren), 78. Benito (Foul), 84. Nsame (Foul).

Weiteres Resultat vom Donnerstag: Lugano - Lausanne-Sport 2:0 (0:0). - Rangliste: 1. Young Boys 34/78 (79:39). 2. Basel 34/68 (69:30). 3. Luzern 34/52 (48:48). 4. Zürich 34/45 (45:42). 5. St. Gallen 34/45 (50:66). 6. Lugano 34/41 (36:51). 7. Thun 34/39 (49:64). 8. Grasshoppers 34/38 (41:49). 9. Sion 34/36 (46:53). 10. Lausanne-Sport 34/32 (43:64).

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