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PSG-Präsident Al-Khelaifi neu in der UEFA-Exekutive

Nasser Al-Khelaifi, der Präsident von Paris Saint-Germain, wird am UEFA-Kongress in Rom ins Exekutivkomitee des europäischen Verbandes gewählt.
PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi (im Vordergrund) wurde ins UEFA-Exekutivkomitee gewählt (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/FABIO FRUSTACI)

PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi (im Vordergrund) wurde ins UEFA-Exekutivkomitee gewählt (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/FABIO FRUSTACI)

(sda)

Der 45-jährige Katarer vertritt in der Exekutive gemeinsam mit Juventus-Präsident Andrea Agnelli die European Club Association. Diese tritt für die Interessen der Klubs ein.

Die erwartete Wahl von Al-Khelaifi war im Vorfeld des UEFA-Kongresses kritisch beäugt worden. Paris Saint-Germain hat seit der Übernahme durch den Staatsfonds Qatar Sports Investments, dem Al-Khelaifi vorsteht, mehrmals gegen die Regeln des Financial Fairplay verstossen, ohne dabei schmerzhaft sanktioniert worden zu sein.

Durchaus gerechtfertigte Sperren sollen gegen den PSG nicht ausgesprochen worden sein, weil mit dem damaligen UEFA-Generalsekretär und heutigen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino so genannte Hinterzimmerdeals ausgehandelt worden seien, wie im November durch die Football-Leaks-Veröffentlichungen bekannt wurde.

Dass Al-Khelaifi nun selber in der UEFA-Exekutive Einsitz nimmt, kommentierte etwa die deutsche Zeitung Tageszeitung «taz» wie folgt. Betreffend Financial Fairplay müsse sich Al-Khelaifi «nicht erst mühsam in die Materie einarbeiten. Er kann Beschuldigter, Ankläger und Richter in einer Person sein.»

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