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Rapperswil-Jona Lakers zurück in der National League A

Die SC Rapperswil-Jona Lakers beweisen, dass ein Abstieg auch positive Auswirkungen haben kann. Nun gehören sie wieder zu den besten zwölf Teams des Landes.
Schoss die SC Rapperswil-Jona Lakers zurück in die National League A: Jan Mosimann (Mitte) (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Schoss die SC Rapperswil-Jona Lakers zurück in die National League A: Jan Mosimann (Mitte) (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

(sda)

Die SC Rapperswil-Jona Lakers beweisen, dass ein Abstieg auch positive Auswirkungen haben kann. Nun gehören sie wieder zu den besten zwölf Teams des Landes.

Ausgerechnet zum 70. Geburtstag vor drei Jahren stiegen die Lakers nach 21 Jahren in der höchsten Spielklasse ab. Der Absturz war die Folge vieler Fehler und logisch, da die Mannschaft schon in den Saisons zuvor in der NLA nicht konkurrenzfähig war. Im Nachhinein gesehen war er aber ein Segen für die St. Galler, zogen diese doch die richtigen Schlüsse und starteten einen Neuanfang, wobei sie auch davon profitierten, dass der wichtigste Geldgeber, der Milliardär Hansueli Rihs, dem Verein die Treue hielt.

Sinnbildlich für den Neuanfang kreierten die Verantwortlichen in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Fan- und Gönnerorganisationen ein neues Logo, das eine Kombination ist aus den ursprünglichen des SCRJ und der Lakers. Der Name wurde in SC Rapperswil-Jona Lakers statt nur Rapperswil-Jona Lakers und die Vereinsfarben in das vertraute Rot-Weiss korrigiert.

Auch sonst blieb kaum ein Stein auf dem anderen. Das wichtige Amt als Geschäftsführer übernahm der frühere Spieler Markus Bütler, der einen sehr guten Job macht. Mit der Neuausrichtung stärkten die St. Galler die Identifikation mit dem Verein. Denn der Entscheid im Jahr 2005, die Klubfarbe in eisblau zu ändern und den Zusatz Lakers anzufügen, führte zur Zweiteilung der Rapperswiler Fans. Nun sind diese wieder eine Einheit, die Euphorie am Obersee ist riesig.

Aus Verlierern Sieger gemacht

Überhaupt holten die St. Galler, einst das Gespött und die graue Maus der obersten Liga, zuletzt viel Goodwill zurück. Der vor drei Jahren geholte Trainer Jeff Tomlinson schaffte es, der Verlierermentalität ein Ende zu setzen. Über welches Selbstverständnis das Team verfügte, zeigte die Ligaqualifikation gegen Kloten, in der sich die Lakers auch nach drei Niederlagen in Serie nicht aus der Ruhe bringen liessen und mit zwei Siegen in den letzten beiden Partien eindrücklich zurückschlugen.

Schon mit dem Triumph im Schweizer Cup nach Siegen gegen Lugano (3:0), Zug (5:1) und im Final gegen Davos (7:2) hatten die Rapperswiler für Schlagzeilen gesorgt. In der Swiss League waren sie ohnehin eine Klasse für sich, verloren sie nie zwei Partien hintereinander. "Der Abstieg hat uns gutgetan, er hat uns gesunden lassen. Nicht nur finanziell, sondern auch betreffend der Ausrichtung", sagte Verwaltungsratspräsident Konrad Müller vor dem Cupfinal gegenüber der "NZZ".

So verdient die Rückkehr der Lakers ins Oberhaus auch ist, nun steht die schwierige Aufgabe bevor, sich in der National League zu etablieren. Das Budget wird von 6,6 auf 10,7 Millionen Franken erhöht. Erst einmal heisst es nun aber, eine perfekte Saison gebührend zu feiern.

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