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Rico Peter beendet seine Karriere

Rico Peter, der erfolgreichste Schweizer Bobpilot der letzten Jahre, beendet seine Karriere im Alter von 34 Jahren.
Rico Peter tritt vom Spitzensport zurück (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Rico Peter tritt vom Spitzensport zurück (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

(sda)

Sein letztes grosses Ziel verpasste Rico Peter. An den Olympischen Spielen fuhr der Aargauer im Viererbob als Vierter um 21 Hundertstel an der angestrebten Medaille vorbei. Am Ende einer schwierigen Saison büsste er praktisch sämtliche Chancen mit einer hohen Startnummer im ersten Lauf ein. Sein Rücktritt hat damit aber nichts zu tun.

Die WM im kommenden Winter auf einer seiner Lieblingsbahnen im kanadischen Whistler, wo er im Weltcup regelmässig aufs Podest fuhr, reizte ihn. Aber: "Es würde immer einen Grund geben, noch eine Saison anzuhängen." Nach "13 fantastischen Jahren im Bobsport" sei es für ihn an der Zeit aufzuhören. Eine wichtige Rolle beim Entscheid spielt die Situation bei den Anschiebern. Alex Baumann beendet seine Karriere ebenfalls, Thomas Amrhein plant ein Zwischenjahr, und Simon Friedli und Michael Kuonen versuchen sich in Zukunft selber an den Lenkseilen. "Um im Weltcup oder an der WM vorne dabei zu sein, hätte ich wohl mindestens zwei Ausländer engagieren müssen", erklärt Peter. Ein solcher Aufwand - logistisch und finanziell - lohnte sich nicht mehr.

Der gelernte Landschaftsgärtner aus Kölliken war in den letzten Jahren der konstanteste Schweizer Pilot - mit drei Weltcupsiegen (2015 in Sotschi und 2016 in Whistler im Zweier sowie 2016 in Lake Placid im Vierer), WM-Bronze 2016 im grossen Schlitten sowie zwei EM-Medaillen als Höhepunkte. Im Nachhinein weiss er auch den 4. Platz von Pyeongchang hoch einzuschätzen. Und stolz ist er insbesondere auf die Spitzenklassierungen im Gesamt-Weltcup (einmal Zweiter, zweimal Dritter).

In Zukunft will sich Peter in der Speditionsfirma, in der er als Lastwagenchauffeur arbeitet, weiterbilden. Ganz wendet er sich nicht vom Bobsport ab. "Es ist noch nichts konkret, aber ich würde gerne mit einem Team als Bahntrainer arbeiten", verriet er am Dienstag.

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