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Roger Federer an den Swiss Indoors im Final

Roger Federer fehlt bloss noch ein Sieg zum 99. Turniersieg, dem 9. in Basel. Federer entzaubert im Halbfinal der Swiss Indoors den 22-jährigen Russen Daniel Medwedew (ATP 20) in 65 Minuten 6:1, 6:4.
Roger Federer gewinnt. (Bild: Alexandra Wey/Keystone)

Roger Federer gewinnt. (Bild: Alexandra Wey/Keystone)

(sda)

Nichts mehr war wie in den Runden zuvor. Schwächen beim Aufschlag? Roger Federer brachte bis kurz vor Schluss und bis auf eines alle Aufschlagspiele durch. Fehlende Sicherheit und viele Fehler bei den Grundschlägen? Federer agierte im Halbfinal nahezu fehlerfrei. Für die Fehlerorgie sorgte diesmal einzig und allein der Gegner. Federer: «Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit meiner Leistung.»

Dem Russen ging am Samstagnachmittag in der St. Jakobshalle alles viel zu schnell. Nach acht Minuten lautete das Skore 1:1. Erst nach 41 Minuten gelang Medwedew ein zweiter Spielgewinn zum 1:6, 1:4. Dazwischen reihte Roger Federer neun Spielgewinne aneinander. Nach 19 Minuten war der erste Satz entschieden. Daniel Medwedew, der in der Nacht auf Samstag zur Geisterstunde noch mit brillantem Tennis Stefanos Tsitsipas (ATP 16) eliminiert hatte (6:4, 3:6, 6:3), verlor völlig den Faden, nachdem er mit zwei Doppelfehlern zum 1:3 im ersten Satz in Rücklage geraten war.

Nur im Finish machte es Federer nochmals spannend. Vom 5:1 zum 5:4 im zweiten Satz verlor er noch drei Spiele in Serie. Die ersten zwei Matchbälle (bei 5:1 und 5:3) liess er ungenützt. Aber Medwedews Aufholjagd kam zu spät. Federer nützte den vierten Matchball mit einem erfolgreichen Netzangriff. Wurde er nochmals unruhig? Federer: «Eigentlich nicht. Nach einer derartigen Führung (6:1, 5:1) habe ich in meiner Karriere eigentlich noch nie verloren. Das gibt Sicherheit.»

Federer behielt in jeder Beziehung Recht. Am Freitagabend zu später Stunde hatte der 37-jährige Basler moniert, man müsse nicht immer das Haar in der Suppe suchen. Nach dem erknorzten Sieg über Gilles Simon waren viele Beobachter beunruhigt - nur Federer nicht. Er sei immer glücklich und zufrieden nach Siegen. Das Spiel gegen Gilles Simon habe ihm wegen der langen Ballwechsel auch viel (Sicherheit) gebracht. Daniel Medwedew bekam das im Halbfinal deutlich zu spüren.

Im Final trifft Federer auf den Rumänen Marius Copil. Die Nummer 93 der Welt hat noch kein Turnier gewonnen. Erst einmal (im Februar in der Halle in Sofia) stand er in einem Final. Federer und Copil standen sich noch nie gegenüber.

Federer freut sich auf den Final, denn «es wird ein Spiel geben auf die Art und Weise, wie in den 80er und 90er-Jahren gespielt wurde. Copil ist ein Spieler der alten Schule. Er zählt zu den besten Aufschlägern der Welt. Ich werde ihn sicher nicht unterschätzen. Ich weiss: Wenn ich im Final Breaks kassiere wie Anfang Woche, dann brennt bei mir der Baum natürlich schnell einmal. Ich weiss aber auch, dass ich zu meinen Chancen kommen werde, wenn ich gut spiele.»

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