Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Roger Federer gewinnt zum zehnten Mal die Swiss Indoors

Roger Federer macht das Stängeli an den Swiss Indoors perfekt. Der 38-Jährige setzt sich im Final seines Heimturniers in Basel gegen den Australier Alex de Minaur (ATP 28) 6:2, 6:2 durch.
Auch 2019 lädt Federer die Ballkids zum Pizzaplausch ein (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)Auch 2019 lädt Federer die Ballkids zum Pizzaplausch ein (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)
Roger Federer diktiert das Geschehen auch im Final gegen Alex de Minaur nach Belieben (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)Roger Federer diktiert das Geschehen auch im Final gegen Alex de Minaur nach Belieben (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)
Nach 68 Minuten gratuliert De Minaur Federer zum Sieg (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)Nach 68 Minuten gratuliert De Minaur Federer zum Sieg (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)
Federer küsst im Konfetti-Regen den Pokal (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)Federer küsst im Konfetti-Regen den Pokal (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)
Nach seinem Jubiläums-Titel wird Roger Federer emotional (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)Nach seinem Jubiläums-Titel wird Roger Federer emotional (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)
Alex de Minaur zwingt Federer zwar vermehrt in Ballwechsel, trotzdem ist der 20-jährige Australier chancenlos (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)Alex de Minaur zwingt Federer zwar vermehrt in Ballwechsel, trotzdem ist der 20-jährige Australier chancenlos (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)
Die Swiss Indoors würdigen Federers zehten Titel bei der Sieger-Zeremonie (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)Die Swiss Indoors würdigen Federers zehten Titel bei der Sieger-Zeremonie (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)
7 Bilder

Roger Federer gewinnt zum zehnten Mal die Swiss Indoors

(sda)

Die Gegner wechseln mit den Jahren, aber er siegt in aller Regelmässigkeit und entgegen der altersbedingten Gesetzmässigkeiten: Zum zehnten Mal triumphierte Roger Federer am Sonntag in Basel, zum fünften Mal in Folge nach nunmehr 24 Siegen am Stück in der St. Jakobshalle. Man könnte also meinen, dass sich beim Siegen eine gewisse Routine eingeschlichen hätte. Doch weit gefehlt. Dieser Jubiläums-Titel trieb dem 20-fachen Grand-Slam-Sieger während der Platzrede Tränen in die Augen. Nie habe er gedacht, dass er hier zehnmal triumphieren könnte - «ich hätte ja nicht einmal gedacht, dass ich hier einmal gewinnen würde», sagte Federer sichtlich gerührt.

Mit nunmehr 38 Jahren dominierte Federer die Swiss Indoors nach Belieben. So überlegen wie bei seinem 19. Anlauf im Haupttableau war er noch nie. Begünstigt auch von einem Freilos im Viertelfinal nach der Aufgabe von Stan Wawrinka gab er in der ganzen Woche lediglich 18 Games ab. 263 (bestechende) Minuten reichten, um den Jubiläums-Triumph perfekt zu machen, der ihm in diesem Sommer auch schon in Halle gelungen ist.

Lediglich 4 dieser 18 Games gehen auf das Konto von Alex de Minaur, der sich mit seinen Defensivkünsten als Ungesetzter in den Final kämpfte, der in den 68 Minuten gegen den auf ganzer Linie überzeugenden Federer aber ähnlich chancenlos war wie zuvor Peter Gojowczyk, Radu Albot und Stefanos Tsitsipas.

Zwar zwang der 20-jährige De Minaur den Schweizer vermehrt in Ballwechsel, auch er musste sich auf der schnellen Unterlage in der St. Jakobshalle seinen Service aber in beiden Sätzen früh und jeweils noch ein zweites Mal abnehmen lassen. Nur einmal, im siebten Spiel des zweiten Satzes, geriet Federer als Aufschläger ansatzweise in Bedrängnis. Das 0:30 machte er wett, ohne einen Breakball abwehren zu müssen.

Federer hält damit bei 103 Turniersiegen. Nur noch sechs Titel fehlen ihm zum einst für unerreichbar gehaltenen Rekord von Jimmy Connors. Dass er auch im fortgeschrittenen Tennis-Alter zu den vier besten Tennisspielern der Welt neben Novak Djokovic, Rafael Nadal und dem in den letzten Monaten aufgerückten Daniil Medwedew gehört, unterstrich er 2019 unter anderem mit den Titeln in Dubai, Miami, Halle und Basel und dem hauchdünn entglittenen neunten Triumph in Wimbledon.

Mit dem fünften Triumph in Folge (2016 fehlte er wegen einer Verletzung) baute Federer seine Siegesserie in Basel auf 24 Siege aus. Seine letzte Niederlage datiert von 2013, als er im Final Juan Martin Del Potro unterlag. Bereits vor einer Woche hatte er angekündigt, an seinem Heimturnier anzutreten, solange er noch spielt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.