Russe Rublew verhindert Schweizer Duell in Cincinnati

In den Achtelfinals in Cincinnati kommt es am Donnerstag nicht zum Schweizer Duell zwischen Stan Wawrinka und Roger Federer. Der Romand verliert in der 2. Runde gegen Andrej Rublew 4:6, 4:6.

Drucken
Teilen
Stan Wawrinka kam auch in Cincinnati nicht richtig auf Touren (Bild: KEYSTONE/AP The Canadian Press/GRAHAM HUGHES)

Stan Wawrinka kam auch in Cincinnati nicht richtig auf Touren (Bild: KEYSTONE/AP The Canadian Press/GRAHAM HUGHES)

(sda)

Am Ende ging es schnell. Mit vier Punkten bei eigenem Service beendete Rublew (ATP 70) nach weniger als eineinhalb Stunden die Partie auf dem Grandstand des Lindner Family Tennis Center in Mason und revanchierte sich damit für die klare Niederlage im ersten Duell der beiden vor gut drei Jahren in Chennai.

Wawrinka war in der Startphase der etwas bessere Spieler gewesen, verpasste es aber im sechsten Game des ersten Satzes, aus zwei Breakchancen Profit zu schlagen. Stattdessen kassierte der Romand seinerseits beim nächsten Aufschlagspiel das Break, womit das Momentum zugunsten des Russen kippte.

Im zweiten Durchgang bot sich Wawrinka erneut im sechsten Game die Möglichkeit, noch einmal in die Partie zurückzukehren. Zwei seiner drei Breakchancen zum 3:3-Ausgleich vergab er aber leichtfertig, eine davon mit einem einfachen Rückhand-Volley, der ins Aus segelte.

Wawrinka, der auch in Cincinnati von Daniel Vallverdu unterstützt wurde, setzte damit seine durchzogenen Leistungen der letzten Wochen auch im US-Bundesstaat Ohio fort. Seit der Viertelfinal-Qualifikation am French Open in Paris stehen für Wawrinka (ATP 23) vier Siege und vier Niederlagen zu Buche, womit er es verpasste, im Ranking weiter nach vorne zu stossen.

Erstes Duell zwischen Federer und Rublew

In den Achtelfinals fordert nun Rublew Roger Federer, den siebenfachen Turniersieger von Cincinnati. Für Federer ist es die erste Begegnung mit dem 21-Jährigen aus Moskau, der einst zu den grössten Talenten auf der Tour gezählt hatte.

Sein bestes Ranking erreichte Rublew im letzten Frühjahr mit Rang 31, seinen bislang einzigen Turniersieg feierte er 2017 im kroatischen Umag.