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Sagan Sprintsieger in Colmar - Alaphilippe bleibt Leader

Peter Sagan gewinnt im Elsass im Sprint des Feldes die 5. Etappe der Tour de France. Das Leadertrikot bleibt auf den Schultern von Julian Alaphilippe.
12. Etappensieg an der Tour de France: Peter Sagan lässt bei der Sprintankunft in Colmar die Muskeln spielen (Bild: KEYSTONE/AP/CHRISTOPHE ENA)

12. Etappensieg an der Tour de France: Peter Sagan lässt bei der Sprintankunft in Colmar die Muskeln spielen (Bild: KEYSTONE/AP/CHRISTOPHE ENA)

(sda)

Peter Sagan setzte sich nach 175,5 km von Saint-Dié-des-Vosges nach Colmar im Spurt vor dem Belgier Wout van Aerts und dem Italiener Matteo Trentin durch. Für den dreifachen Weltmeister aus der Slowakei war es bereits der zwölfte Etappensieg im Rahmen der Frankreich-Rundfahrt.

Die reinen Sprinter wie der Italiener Elia Viviani, der Norweger Alexander Kristoff oder der Australier Caleb Ewan - am Vortag in dieser Reihenfolge auf dem Podest - verloren bereits rund 40 km vor dem Ziel im zweitletzten Anstieg des Tages nach Côte des Trois-Epis den Anschluss ans Feld.

Nicht so Julian Alaphilippe, der sein gelbes Leadertrikot erfolgreich verteidigte. Der Franzose, der nach seinem Solosieg am Montag in Épernay die Führung in der Gesamtwertung übernommen hatte, erreichte das Ziel zeitgleich mit Sagan als Zehnter. Der Vorsprung von Alaphilippe im Gesamtklassement schmolz gleichwohl von 20 auf 14 Sekunden, weil der Gesamtzweite Wout Van Aert sich als Tageszweiter sechs Bonifikationssekunden sicherte.

Bevor es auf der Zielgeraden in Colmar in die Vollen ging, hatte eine vierköpfige Fluchtgruppe das Rennen geprägt. Der bekannteste Fahrer aus dem Quartett war der Belgier Tim Wellens, seines Zeichens zweifacher Etappensieger im Giro d'Italia. Doch wie tags zuvor, als Michael Schär sich als einer von drei Ausreissern immerhin die rote Startnummer für den kämpferischsten Fahrer sichern konnte, war das Unterfangen der Fluchtgruppe auch am Mittwoch zum Scheitern verurteilt. Das Feld liess die Ausreisser nur bedingt gewähren, der Vorsprung betrug nie mehr als drei Minuten. 22 Kilometer vor dem Ziel wurde der letzte verbliebene Ausreisser eingeholt.

Am Donnerstag erste Bergankunft

Mit der 6. Etappe am Donnerstag beginnt endgültig der Kampf um das Gesamtklassement, steht doch die erste Bergankunft der diesjährigen Tour de France im Programm. Auf den schwierigen 160,5 km von Mulhouse hinauf nach La Planche des Belles Filles müssen die Radprofis gleich sieben Bergwertungen, davon drei der 1. Kategorie, meistern. Am Ende wartet der sieben Kilometer lange Schlussanstieg zum Wintersportgebiet auf 1140 Metern Höhe.

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