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Sarah Atcho startet beim Diamond-League-Auftakt

Heute Abend wird in Doha, wo Anfang Oktober die WM stattfinden, die Diamond-League-Saison eröffnet. Beim ersten von 14 Events der bedeutendsten Meeting-Serie vertritt Sarah Atcho (200 m) die Schweiz.
Sarah Atcho vertritt die Schweiz am Diamond-League-Meeting in Doha (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Sarah Atcho vertritt die Schweiz am Diamond-League-Meeting in Doha (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

(sda)

Die knapp 24-jährige Waadtländerin und Stammkraft der 4x100-m-Staffel trifft unter anderen auf die britische Dreifach-Europameisterin Dina Asher Smith. Es ist dies für Atcho der erste Wettkampf nach dem Trainerwechsel von Laurent Meuwly zu Christian Gutgsell. Nachdem Meuwly im April eine Stelle beim niederländischen Verband angetreten hatte, schloss sich Atcho unter anderen zusammen mit Samantha Dagry (Lausanne-Sports) Gutgsells Trainingsgruppe im nationalen Leistungszentrum Ostschweiz an, der mit Salomé Kora (LC Brühl St. Gallen) eine weitere Schweizer Spitzensprinterin angehört.

Kurzfristig Startzusage von Semenya

Besondere Brisanz bekommt das Wüstenmeeting durch den überraschenden Start von Caster Semenya: Zwei Tage nach dem für sie enttäuschenden CAS-Urteil wird die zweifache Olympiasiegerin im Khalifa-Stadium über 800 m dabei sein. Die IAAF wird die Sistierung der Regeln bezüglich Intersexuellen erst am 8. Mai aufheben - es gab in der Vergangenheit bereits ein Zeitfenster, in welchem die Südafrikanerin Medikamente einnehmen musste und zur Läuferin von nationalem Format mutierte. In Top-Form hat Semenya im vorigen Jahr in Doha sogar den Uralt- Weltrekord der Tschechin Jarmila Kratochvilova (1:53,28 Minuten) aus dem Jahr 1983 angegriffen. In Paris kam die Südafrikanerin der Bestmarke am 30. Juni 2018 mit persönlicher Bestzeit von 1:54,25 Minuten am nächsten.

Fixpunkte der Diamond League bilden heuer wiederum die Athletissima Lausanne (5.Juli) und Weltklasse Zürich (29. August). Die weltbesten Athletinnen und Athleten müssen bei den ersten zwölf Meetings genügend Punkte holen, um sich für die Finals in Zürich und Brüssel (6. September) zu qualifizieren. Mit dem Meeting in Brüssel endet auch die Qualifikationsperiode für die Weltmeisterschaften in Doha (28. September bis 6. Oktober).

Im vergangenen Jahr kamen bei den Diamond-League-Meetings im Ausland so viele Schweizer Athletinnen und Athleten wie noch nie zu Einsätzen. Auch in diesem Jahr werden sie regelmässig gegen internationale Konkurrenz antreten. So beispielsweise die letztjährigen EM-Medaillengewinner Lea Sprunger (COVA Nyon), Fabienne Schlumpf (TG Hütten) und Alex Wilson (Old Boys Basel), aber auch Mujinga Kambundji (ST Bern), Selina Büchel (KTV Bütschwil) und Julien Wanders (Stade Genève).

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