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Schipulin kündigt Rücktritt an

Der russische Biathlet Anton Schipulin beendet seine Karriere. Er werde am Samstag ein letztes Mal starten, kündigt der 31-Jährige laut russischen Medien an.
Der Russe Anton Schipulin kündigt seinen Rücktritt an (Bild: KEYSTONE/EPA/FILIP SINGER)

Der Russe Anton Schipulin kündigt seinen Rücktritt an (Bild: KEYSTONE/EPA/FILIP SINGER)

(sda/dpa)

Der Staffel-Olympiasieger von 2014 tritt bei der World Team Challenge auf Schalke an. «Dieses Rennen ist für mich das letzte in meiner Profikarriere», sagte Schipulin.

Wegen angeblichen Trainingsrückstands hat Schipulin in diesem Winter noch kein Rennen bestritten. Erst im Januar wollte er nach gesundheitlichen Rückschlägen in den Weltcup zurückkehren. Schipulin war zuletzt in die Schlagzeilen geraten, weil die österreichischen Behörden Ermittlungen wegen Dopingverdachts aufnahmen. Dabei geht es konkret um Verstösse bei den Weltmeisterschaften 2017 in Hochfilzen. Dort hatte Schipulin mit der Staffel die Goldmedaille gewonnen.

«Ich habe die Anti-Doping-Regeln niemals verletzt. Ich habe immer guten Gewissens alle Dopingtests absolviert», schrieb Schipulin in den sozialen Netzwerken. Auch wenn ihm Doping nie nachgewiesen werden konnte und es zuvor keinen konkreten Verdacht gegen ihn gab, hatte das Internationale Olympische Komitee ihn im Februar nicht zu den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang zugelassen.

Dieser Entscheid sowie die Aktion der Polizei vor wenigen Tagen in Österreich seien gute Gründe gewesen, seine Laufbahn nun zu beenden, sagte der elffache Weltcupsieger. 2014 in Sotschi hatte Schipulin mit der Staffel Olympiagold gewonnen. Allerdings könnte Russland diese Medaille noch aberkannt werden, denn gegen Schipulins damaligen Teamkollegen Jewgeni Ustjugow ermittelt der Biathlon-Weltverband IBU seit November offiziell konkret wegen des Verstosses gegen die Anti-Doping-Regeln.

Schipulin selbst ist einer von fünf russischen Biathleten, gegen den die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft in Österreich ermittelt. Beim Weltcup in Hochfilzen hatte die Polizei dem russischen Teamhotel einen Besuch abgestattet, um darüber zu informieren.

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