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Schurter und Neff gewinnen in Albstadt

Nino Schurter kehrt in Albstadt zum Siegen zurück. Der Bündner gewinnt das zweite Weltcuprennen der Saison vor dem Franzosen Stéphane Tempier. Bei den Frauen deklassiert Jolanda Neff die Konkurrenz.
Nino Schurter schlägt in Albstadt mit seinem 27. Weltcupsieg zurück. (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Nino Schurter schlägt in Albstadt mit seinem 27. Weltcupsieg zurück. (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

(sda)

Wegen eines Defekts im Short Track am Freitag musste Schurter das Rennen von der dritten Startreihe aus in Angriff nehmen. Eine grosse Hypothek war dies für den 32-jährigen Dominator nicht: Sogleich arbeitete er sich in die Spitzengruppe vor, die sich nach und nach verkleinerte. Mit einer Tempoverschärfung schüttelte Schurter schliesslich auf der vorletzten Runde seinen letzten Begleiter Tempier ab. Dritter wurde der junge Niederländer Mathieu van der Poel. Der zwischenzeitlich führende, aber durch einen Defekt zurückgeworfene Mathias Flückiger folgte auf Platz 6, dessen älterer Bruder Lukas Flückiger wurde Achter.

Beim Auftakt vor zwei Monaten in Südafrika war Schurter erstmals seit einem Jahr bezwungen worden. Sam Gaze, der Sieger von Stellenbosch, fiel diesmal früh aus der Entscheidung und beendete das Rennen nicht. Auch Jaroslav Kulhavy hatte mit dem Kampf um den Tagessieg nichts zu tun. Der erstarkte Tscheche fiel bereits in der ersten von sechs Runden mit einem Kettendefekt aus.

Zehnter Weltcupsieg von Jolanda Neff

Jolanda Neff feierte derweil ihren zehnten Weltcupsieg. Die St. Gallerin setzte sich im Cross-Country-Rennen vor der Ukrainerin Jana Belomoina und der Niederländerin Anne Tauber durch.

Bei schwierigen Bedingungen fuhr Neff einen überlegenen Start-Ziel-Sieg ein. Während die Konkurrentinnen in den glitschigen Abfahrten reihenweise stürzten, distanzierte die Weltmeisterin ihre Gegnerinnen schon auf der ersten von fünf Runden deutlich. Nach zwei Runden betrug ihr Vorsprung auf die ersten Verfolgerinnen bereits über zwei Minuten. Diesen konservierte sie bis ins Ziel trotz zweier leichter Stürze.

Hinter Neff lieferte sich Alessandra Keller auf der Schlussrunde einen spannenden Dreikampf mit der letztjährigen Gesamtweltcupsiegerin Belomoina und dem niederländischen Talent Tauber. Schliesslich verpasste die 22-jährige Nidwaldnerin ihren ersten Podestplatz um sieben Sekunden. Linda Indergand folgte als drittbeste Schweizerin auf dem 6. Platz.

Zu den Geschlagenen gehörte auf der Schwäbischen Alb Annika Langvad. Die Dänin, die vor zwei Monaten in Südafrika das erste Weltcuprennen und am Freitag die Premiere des neuen Short-Track-Formats gewonnen hat, kam nach einem Sturz in der Anfangsphase nicht mehr auf Touren und büsste als 29. fast 14 Minuten auf Neff ein.

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