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Schweiz dank Schlussreiter Steve Guerdat im A-Final

Das Schweizer Springreiterquartett Beat Mändli, Niklaus Rutschi, Martin Fuchs und Steve Guerdat qualifiziert sich beim Nationenpreis-Final in Barcelona dank einem 7. Rang für den A-Final vom Sonntag.
Fehlerfreies Duo: Steve Guerdat und Venard de Cerisy (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Fehlerfreies Duo: Steve Guerdat und Venard de Cerisy (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

(sda)

Mit Steve Guerdat führt aktuell ein Schweizer die Weltrangliste der Springreiter an. Dass der 37-jährige Jurassier nicht etwa per Zufall an der Spitze steht, bewies er in der ersten Runde des Nationenpreis-Finals in Barcelona auf eindrückliche Art und Weise. Schlussreiter Guerdat musste den Parcours für die Schweiz zwingend ohne Abwurf und in einer schnellen Zeit absolvieren, nachdem seine Teamkollegen vor ihm nicht fehlerfrei geblieben waren.

Im Sattel des zehnjährigen Franzosenwallachs Venard de Cerisy tat Guerdat, was von ihm erwartet wurde, und sicherte dem Team von Equipenchef Andy Kistler damit einen Platz im A-Final der Top 8. Er korrigierte mit seinem Auftritt in Barcelona, was nicht als Schweizer Tag begonnen hatte. Startreiter Beat Mändli zeigte zwei Tage nach seinem 50. Geburtstag keine optimale Leistung. Zwei Abwürfe, ein Fehler am Wassergraben plus Zeitüberschreitung kamen bei ihm und der elfjährigen Niederländerstute Dsarie auf das Konto. Auch Niklaus Rutschi, der auf dem elfjährigen Schweizer Wallach Cardano stark ritt, musste sich einen Abwurf am Plankensteil notieren lassen.

Zweimal patzte Martin Fuchs auf dem zehnjährigen Oldenburgerwallach Silver Shine. Die Nummer zwei der Welt erwischte es ebenfalls am Plankensteil sowie am nachfolgenden Einsprung in die zweifache Kombination. «Wir haben schlecht begonnen und bis zum letzten Reiter keinen Nuller hingekriegt», sagte Equipenchef Kistler. Der Druck auf Schlussreiter Guerdat sei deshalb extrem hoch gewesen. «Er hat einmal mehr gezeigt, warum er die Nummer eins der Welt ist. Es ist einfach abnormal wie er für das Team gekämpft hat», resümierte Kistler.

Gewonnen wurde der erste Umgang von Belgien, gefolgt von Frankreich sowie Schweden und Kolumbien.

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