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Schweizer Dominanz beim ersten Wengen-Training

Beat Feuz dominiert das erste Training auf der Lauberhorn-Strecke in Wengen. Der Vorjahressieger ist mehr als eine Sekunde schneller als der zweitklassierte Teamkollege Mauro Caviezel.
Prächtiges Winterwetter am Mittwoch am Lauberhorn an der Minschkante (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)
Noch ist nicht die Zeit für den Sieger-Champagner: Beat Feuz war (vorerst) nur im Training der Schnellste (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)
Auch Mauro Caviezel flog dem Ziel richtiggehend entgegen - und wurde Zweiter (Bild: KEYSTONE/AP/MARCO TROVATI)
Beat Feuz dominierte das erste Training in Wengen (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)
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Schweizer Dominanz beim ersten Wengen-Training

(sda)

Die Strecke am Lauberhorn liegt Beat Feuz ganz einfach. Er werde nicht Vollgas geben, hatte der Emmentaler vor dem ersten Training vom Mittwoch gesagt. Das tat er dann auch nicht, doch deklassiert hat der zweifache Lauberhornsieger die Konkurrenz im Training trotzdem. Es sei eine gute Fahrt gewesen, so Feuz danach. «Ich konnte das umsetzen, was ich mir vorgenommen hatte. Meine Reserven fürs Rennen sind aber sicherlich geringer als die der Konkurrenz.»

Feuz, der den Abfahrts-Klassiker am Lauberhorn 2012 und im Vorjahr gewonnen hat, vergass auch nicht, den Helfer-Einsatz zu loben: «Wenn hier in Wengen nicht seit zwei Wochen ein paar Hundert Helfer am Arbeiten wären, dann hätten wir heute nicht im Renntempo fahren können. Ein paar Teamkollegen waren am Dienstag auf der Piste, da hatte es im oberen Abschnitt teils noch einen Meter Neuschnee.»

«Werde Beats Fahrt analysieren»

Feuz war gleich um 1,16 Sekunden schneller als Mauro Caviezel. Der gut in die Saison gestartete Bündner sprach davon, dass er bei seiner Fahrt «kein schlechtes Gefühl» gehabt habe. «Ein paar Passagen habe ich schon gut erwischt, andere gilt es noch zu verbessern. Das erste Training ist meistens speziell, denn du weisst nicht genau, wie fest die anderen Fahrer attackiert haben», sagte Caviezel. Sicher sei aber, «dass der Beat gut gefahren ist. Seine Fahrt gilt es also zu analysieren.»

Von den Mitfavoriten auf den Sieg verlor der Österreicher Matthias Mayer als Dritter 1,27 Sekunden auf Abfahrts-Weltmeister Feuz. Der Norweger Aksel Lund Svindal büsste als Sechster mehr als 1,6 Sekunden ein.

Lichtblick für Janka

Mit Carlo Janka als Zehnter fuhr ein weiterer Schweizer in die ersten zehn. Der Bündner hofft am Lauberhorn, wo er schon viele schöne Erfolge feiern konnte, auf seinen ersten Top-10-Platz des Winters. «Zuerst einmal Chapeau den Organisatoren und Helfern, dass wir ein solches Training fahren konnten. Meine Fahrt? Oben war es okay, das Brüggli-S allerdings habe ich für einmal nicht gut erwischt und viel Tempo verloren. Unten war dann wieder in Ordnung», so Janka nach seiner Trainingsfahrt.

Distanziert wurden die beiden italienischen Mitfavoriten Christoph Innerhofer als Dreizehnter und vor allem Bormio-Sieger Dominik Paris, der mit fast fünf Sekunden Rückstand nicht zu den schnellsten 30 gehörte.

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