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Schweizer Frauen gewinnen Gold, Männer mit Silber

Die Schweizer Frauen gewinnen an den OL-Weltmeisterschaften in Lettland Gold mit der Staffel. Die favorisierten Männer holen nach einer Aufholjagd noch Silber.
Die Männer mit Silber, die Frauen mit Gold (Bild: KEYSTONE/SWISS ORIENTEERING/REMY STEINEGGER)

Die Männer mit Silber, die Frauen mit Gold (Bild: KEYSTONE/SWISS ORIENTEERING/REMY STEINEGGER)

(sda)

Die Schweizer Frauen gewannen an den OL-Weltmeisterschaften in Lettland Gold mit der Staffel. Die favorisierten Männer holten nach einer Aufholjagd noch Silber.

Die Schlussläuferin Judith Wyder, zeitgleich mit der Schwedin Tove Alexandersson gestartet, setzte sich mit 15 Sekunden Vorsprung durch. Die Entscheidung fiel zum Schluss in einem reinen Laufduell. Die Bernerin, nach einer Babypause 2017 wieder in Top-Form, verfügte nach einem kräftezehrenden Parcours über mehr Power.

Zuvor hatten Elena Roos und Julia Jakob-Gross gute Vorarbeit geleistet. Roos: «Ich habe physisch sehr gelitten, bin aber solid gelaufen.» Und Jakob-Gross sagte nach dem Rennen: «Der Lauf war in gewissen Abschnitten sehr technisch, dann gab es wieder Passagen mit hohem Lauftempo. Sehr hart, aber ich bin zufrieden.»

Die Schweizerinnen und die Schwedinnen waren während des ganzen Wettkampfs stets nur durch wenige Sekunden getrennt. Bronze ging an die Läuferinnen aus Russland. Die im Aargau lebende Natalia Gemperle distanzierte zum Schluss die Norwegerin klar.

Letztmals hatte die Schweizer Frauenstaffel 2014 in Norditalien triumphiert. Wyder übernahm schon vor vier Jahren den letzten Abschnitt. 2012 beim Gold an der Heim-WM in Lausanne war dieser Part noch für Simone Niggli reserviert.

Männer in der Defensive

Die Schweizer Männer schlossen die Aufholjagd mit Silber ab. Am Ende fehlten Matthias Kyburz bloss noch vier Sekunden zum Schlussmann Norwegens.

Der Startläufer Florian Howald, der nach der Hälfte seines Abschnitts noch in Führung lag, hatte nach einem zeitraubenden Fehler bloss als 14. mit 1:22 Minuten Rückstand an Daniel Hubmann übergeben. Der Routinier stiess zwar auf Platz 9 vor, allerdings kam er dem Norweger nicht näher. Magne Dähli, der Schlussläufer der Skandinavier, startete schwach. Er fiel auf den 7. Zwischenrang zurück, unmittelbar vor Frankreich und der Schweiz. Dähli, Kyburz und Frédéric Tranchand rollten das Feld von hinten auf und liefen innerhalb von 10 Sekunden auf den Podestplätzen ein.

«Ich wusste, dass noch nichts verloren ist», betonte Kyburz. «In diesem schwierigen Gelände verliert oder gewinnt man rasch eine Minute.»

An den Titelkämpfen in Lettland feierte die Schweiz bereits die Medaillen Nummer 7 und 8. Gold hatte sich auch bereits Daniel Hubmann nach dem Sprint umhängen lassen.

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