Schweizer Frauenstaffel diesmal knapp neben dem Podest

Die Schweizer Frauenstaffel verpasst beim Biathlon-Weltcup in Oberhof erstmals in dieser Saison das Podest. Mit dem 5. Platz holen sie aber zum dritten Mal ein Spitzenresultat.

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Podest knapp verpasst: Aita Gasparin musste in eine Strafrunde

Podest knapp verpasst: Aita Gasparin musste in eine Strafrunde

KEYSTONE/EPA TT NEWS AGENCY/FREDRIK SANDBERG
(sda)

Elisa, Selina und Aita Gasparin sowie Schlussläuferin Lena Häcki bestätigten auch im frühlingshaften Kurort in Thüringen, dass sie mittlerweile zur absoluten Weltspitze gehören. Sie mussten sich lediglich Seriensieger Norwegen, das im dritten Staffelrennen des Winters zum dritten Mal triumphierte, Schweden, Frankreich und Deutschland geschlagen geben - und es wäre durchaus noch mehr möglich gewesen.

Nach fünf von acht Schiessen verliess Aita Gasparin den Schiessstand als Leaderin mit 40 Sekunden Vorsprung. Stehend versagten der jüngsten der Gasparin-Schwestern dann aber die Nerven. Trotz drei Nachladern liess sie eine Scheibe stehen und musste in die Strafrunde. Zuvor hatten Elisa und Selina Gasparin das Schweizer Team nahezu perfekt lanciert.

Auch Lena Häcki bekundete im Stehendschiessen etwelche Mühe, vermied eine Strafrunde knapp. Am Ende musste sie im Kampf um den 4. Platz die Deutsche Denise Herrmann ziehen lassen.

Männer als Siebte mit Saison-Bestleistung

Das Schweizer Männer-Quartett schaffte nach den Plätzen 10 und 14 mit Position 7 eine Saison-Bestleistung. Mario Dolder, Benjamin Weger, Serafin Wiestner und Jeremy Finello leisteten sich zwar 19 Fehlschüsse, vermieden aber eine Strafrunde.

Den Sieg holten sich auch hier die Norweger. Selbst ohne ihre beiden Spitzenleute Johannes Thingnes (zuhause bei seiner schwangeren Frau) und Tarjei Bö (gesundheitlich leicht angeschlagen) waren die Skandinavier nicht zu schlagen und setzten sich vor Frankreich und Deutschland durch.