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Schweizer Frauenstaffel holt doch noch Olympia-Quotenplatz

Die Frauenstaffel über 4x100 m Lagen wird in Gwangju mit Landesrekord Elfte und sorgt mit dem damit erreichten Olympia-Quotenplatz für den erfolgreichen WM-Abschluss aus Schweizer Sicht.
Brustspezialistin Lisa Mamié war bereits im Besitz eines Olympia-Startplatzes, nun trug die Zürcherin auch noch entscheidend zum Erfolg der Lagenstaffel bei (Bild: KEYSTONE/EPA/PATRICK B. KRAEMER)

Brustspezialistin Lisa Mamié war bereits im Besitz eines Olympia-Startplatzes, nun trug die Zürcherin auch noch entscheidend zum Erfolg der Lagenstaffel bei (Bild: KEYSTONE/EPA/PATRICK B. KRAEMER)

(sda)

Nina Kost, Lisa Mamié, Sascha Touretski und Maria Ugolkova benötigten für die jeweils zwei Bahnlängen in allen vier Schwimmstilen 4:01,85. Damit unterboten sie den im Vorjahr an der EM in Glasgow aufgestellten Schweizer Rekord um 2,53 Sekunden. Zum sensationellen Vorstoss in den Final der besten acht fehlten nur knapp zwei Sekunden.

Doch die Schweizerinnen freuten sich vorbehaltlos über den am Ende doch noch sichergestellten Quotenplatz für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Denn am ersten WM-Tag hatten Kost, Touretski, Ugolkova und Noemi Girardet über 4x100 m Crawl schwer enttäuscht, als sie weit über der nationalen Bestmarke geblieben waren und als 13. die Startberechtigung für die Sommerspiele knapp verpasst hatten.

Grosse Schweizer Delegation für Tokio

Dank dem Exploit der Frauen-Lagenstaffel ist bereits zwölf Monate vor Tokio 2020 klar, dass Swiss Swimming an Olympia mit mindestens acht Athleten vertreten sein wird. Am Freitag waren in Gwangju die Männer über 4x200 m Crawl Zwölfte geworden, was ebenfalls einen Quotenplatz eingebracht hatte.

Am Schlusstag der WM in Südkorea schlugen auch die Schweizer Männer über 4x100 m Lagen mit Landesrekord an. Roman Mityukov, Yannick Käser, Jérémy Desplanches und Nils Liess verbesserten in 3:36,98 die vierjährige Bestmarke um fast zwei Sekunden. Trotzdem reichte dies dem Swiss-Swimming-Quartett nur zum 18. Rang unter 27 Nationen. Zu einer Top-12-Platzierung fehlten mehr als 1,8 Sekunden.

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