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Schweizer haben Zepter in der Hand

Mit drei Siegen aus vier Partien verläuft die WM in Dänemark für das Schweizer Nationalteam bisher nach Plan. Entsprechend zufrieden ist Trainer Patrick Fischer mit der ersten Turnierhälfte.
Die Schweizer Mannschaft hatte bisher in Kopenhagen viel zu jubeln (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

Die Schweizer Mannschaft hatte bisher in Kopenhagen viel zu jubeln (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

(sda)

Der Kurs stimmt. Mit den drei Siegen gegen die Aussenseiter respektive direkten Konkurrenten sowie der Niederlage gegen den "Grossen" aus Tschechien erfüllte die Schweizer Equipe das Soll. Den unnötigen Punktverlust gegen die Österreicher (3:2 nach Verlängerung) machten die Schweizer mit dem Zähler gegen die Tschechen (4:5 nach Penaltyschiessen) wieder wett. Für den Viertelfinal-Einzug reicht vermutlich ein weiterer Erfolg.

Insbesondere die Partie gegen Tschechien lässt auf eine erfolgreiche WM hoffen, denn Fischers Auswahl war trotz der Niederlage auch in diesem Spiel die bessere Mannschaft. Mit dem Punktgewinn wurde die Schweiz schlecht belohnt. "In den zwölf bisherigen Dritteln drückten wir mehrheitlich auf das Tempo. In jedem Spiel hatten wir das Zepter in der Hand, auch gegen die Tschechen", sagte Fischer.

Bewährungsprobe bestanden

Auch die Bewährungsprobe am Mittwoch gegen Weissrussland bestand die Schweizer Auswahl. "Wir wussten vor dem Turnier, dass dieses Spiel mental das schwierigste sein wird", so Fischer. "16 Stunden nach einem Spiel gegen Tschechien mussten wir schon wieder bereit sein, zudem gegen einen auf dem Papier schwächeren Gegner. In solchen Spielen ist es schwierig, auf Betriebstemperatur zu kommen."

In der Tat benötigten die Schweizer 20 Minuten, um ihr Level zu erreichen. Nach dem "schlechtesten Drittel an diesem Turnier" (Fischer) und dem 3:2 von Joël Vermin kurz vor der zweiten Pause geriet der Sieg aber nie mehr in Gefahr. Fischer: "Nach 30 schwierigen Minuten konnten wir den Schalter umlegen, das gefällt mir."

Fischer ist für seine positiven, manchmal auch schönfärberischen Worte bekannt. Derzeit hat er aber keinen Grund, negativ zu sein. Mit den neun Punkten und den gelungenen Auftritten darf der Zuger zufrieden sein. "Die Punkte sind das eine, mir gefällt insbesondere auch die Art und Weise, wie wir auftreten", so der 42-Jährige. "Wir spielen frech und mutig, die Jungs sind selbstsicher und entschlossen, egal wer auf der anderen Seite steht."

Defensive Aussetzer abstellen

Die Schweizer wussten zwar zu gefallen, trotzdem war in den vier Partien nicht alles Gold, was glänzte. Vor allem in der Defensive leisteten sie sich zu viele Aussetzer. So auch bei den beiden Gegentoren gegen Weissrussland, als insbesondere Joël Genazzi patzte. "Teilweise sind wir zu wenig entschlossen und geben wir dem Gegner zu viel Raum", urteilte Fischer.

Von fehlender Stabilität in der Verteidigung kann dennoch nicht die Rede sein. In den letzten zehn Partien kassierten die Schweizer lediglich einmal (gegen Tschechien) mehr als zwei Tore. Das ist ein mehr als respektabler Wert. In den nun anstehenden Partien gegen die Turnierfavoriten Russland (am Samstag) und Schweden (am Sonntag) könnten sich defensive Aussetzer jedoch rächen.

Elfmal in Folge gepunktet

Die Statistik spricht indes für die Schweiz. In den sieben Gruppenspielen der letzten WM und in den vier Partien von Kopenhagen hat das Nationalteam stets gepunktet. "Es ist nicht mehr so abnormal, wenn wir auch gegen solche Gegner gewinnen", meinte Fischer zu diesem Fakt.

Seine Mannschaft müsse sich aber "von der Sonnenseite" zeigen, so Fischer weiter. "Natürlich wird es extrem schwierig, wir sind die Aussenseiter. Wenn wir aber richtig spielen und defensiv stabil bleiben, haben wir auch gegen diese beiden Gegner unsere Möglichkeiten."

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