Schweizer Nationalteam mit weiterer starken Aktion

Die Schweizer Nationalmannschaft zeigt sich im Zuge der Coronavirus-Krise nicht zum ersten Mal solidarisch.

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Die Schweizer Nationalspieler und ihr Trainer Vladimir Petkovic verzichten auf einen grossen Teil des Geldes, das ihnen im Jahr 2020 aufgrund von Einsätzen mit der Nationalmannschaft zustehen würde

Die Schweizer Nationalspieler und ihr Trainer Vladimir Petkovic verzichten auf einen grossen Teil des Geldes, das ihnen im Jahr 2020 aufgrund von Einsätzen mit der Nationalmannschaft zustehen würde

KEYSTONE/ANTHONY ANEX
(sda)

Wie der Schweizerische Fussballverband (SFV) bekannt gab, verzichten die Spieler und der Trainer Vladimir Petkovic auf einen grossen Teil des Geldes, das ihnen im Jahr 2020 aufgrund von Einsätzen mit dem Nationalteam zustehen würde.

Laut dem SFV liegt der Verzicht in der Höhe von mehr als einer Million Franken. Das Geld soll den Verband und den Spitzen- und Breitenfussball hierzulande entlasten, dem aufgrund der Spielausfälle Verluste drohen.

«Wir wollten damit ein Zeichen setzen und unsere Verbundenheit mit dem Verband beweisen. Ich bin stolz auf das Team, das schnell und einstimmig zum Schluss kam, dass es damit seinen Teil beitragen kann», sagte Captain Stephan Lichtsteiner. Für Nationaltrainer Vladimir Petkovic ist klar: «In Zeiten wie diesen wollen und müssen wir zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen. Schwere Spiele gewinnt man nur gemeinsam und solidarisch.»

Schon vor zwei Wochen hat sich ein Grossteil des Nationalteams mit einer Spende an den Schweizer Berufsverband der Pflegefachpersonen solidarisch gezeigt. Dazu sangen die Spieler in einem gemeinsamen Videoclip John Lennons Hit «Imagine».