Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Eishockey WM: Schweizer starten mit Kantersieg

Gelungener Auftakt in die Eishockey-WM in der Slowakei: Die Schweiz bezwingt Aufsteiger Italien mit einem 9:0-Kantersieg. Kevin Fiala zeichnet sich in Bratislava als dreifacher Torschütze aus.
Jubelnde Schweizer: Das Team von Patrick Fischer gewann gegen Italien klar.(Bild: Andy Müller/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)Jubelnde Schweizer: Das Team von Patrick Fischer gewann gegen Italien klar.
(Bild: Andy Müller/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)
Die Italiener tauchten gegen überlegene Schweizer. (Bild: Estelle Vagne/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)Die Italiener tauchten gegen überlegene Schweizer. (Bild: Estelle Vagne/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)
Die Schweizer stellen die Weichen bereits früh auf Sieg: Nach einem Drittel führten sie bereits mit 4:0. Hier bejubelt die Linie von Kurashev das 3:0. (Bild: Andy Müller/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)Die Schweizer stellen die Weichen bereits früh auf Sieg: Nach einem Drittel führten sie bereits mit 4:0. Hier bejubelt die Linie von Kurashev das 3:0. (Bild: Andy Müller/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)
Gewohntes Bild an diesem ersten Spieltag: Die Schweizer – hier Andres Ambühl – machen Druck, die Italiener in der Bredouille. (Bild: Andy Müller/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)Gewohntes Bild an diesem ersten Spieltag: Die Schweizer – hier Andres Ambühl – machen Druck, die Italiener in der Bredouille. (Bild: Andy Müller/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)
Kevin Fiala erzielt hier das 1:0. (Bild: Andy Müller/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)Kevin Fiala erzielt hier das 1:0. (Bild: Andy Müller/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)
Auch der Neo-Zuger Gregory Hofmann konnte sich unter die Torschützen einreihen. (Bild: Estelle Vagne/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)Auch der Neo-Zuger Gregory Hofmann konnte sich unter die Torschützen einreihen. (Bild: Estelle Vagne/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)
Nico Hischier spielte sein erstes WM-Spiel im Dress der Schweizer Nationalmannschaft. (Bild: Estelle Vagne/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)Nico Hischier spielte sein erstes WM-Spiel im Dress der Schweizer Nationalmannschaft. (Bild: Estelle Vagne/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)
Der Schweizer Torhüter Reto Berra blieb meistens ohne Beschäftigung. Gegen Lettland wird wahrscheinlich Leaonardo Genoni zu Einsatz kommen. (Bild: Estelle Vagne/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)Der Schweizer Torhüter Reto Berra blieb meistens ohne Beschäftigung. Gegen Lettland wird wahrscheinlich Leaonardo Genoni zu Einsatz kommen. (Bild: Estelle Vagne/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)
Noah Rod setzt zum Check gegen Italiens Ivan Deluca an. (Bild: Andy Mueller/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)Noah Rod setzt zum Check gegen Italiens Ivan Deluca an. (Bild: Andy Mueller/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)
Italiens Luca Zanatta versucht, das Spiel seiner Mannschaft aufzubauen. Vincent Praplan verfolgt ihn. (Bild: Andy Mueller/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)Italiens Luca Zanatta versucht, das Spiel seiner Mannschaft aufzubauen. Vincent Praplan verfolgt ihn. (Bild: Andy Mueller/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)
Erzielte das 8:0: Romain Löffel. (Bild: Estelle Vagne/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)Erzielte das 8:0: Romain Löffel. (Bild: Estelle Vagne/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)
WM-Neuling Janis Moser bekundet gegen seinen italienischen Gegenspieler wenig Mühe. (Bild: Andy Müller/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)WM-Neuling Janis Moser bekundet gegen seinen italienischen Gegenspieler wenig Mühe. (Bild: Andy Müller/freshfocus, Bratislava, 11. Mai 2019)
12 Bilder

Husarenstück: Die Schweiz deklassiert Italien mit 9:0

(sda)

Die Schweiz und Startspiele gegen Aufsteiger waren zuletzt so eine Sache. Zweimal gingen die Schweizer als Verlierer vom Eis, zweimal siegten sie erst in der Verlängerung oder im Penaltyschiessen. 2017 in Paris gaben sie gegen Slowenien (5:4 n.P.) gar eine 4:0-Führung preis, im vergangenen Jahr in Kopenhagen verspielten sie gegen Österreich ein 2:0 (3:2 n.V.).

Diesmal allerdings zeigten die Schweizer eindrücklich, warum sie mit grossen Vorschusslorbeeren in die Slowakei gereist sind. Sie begannen furios, mit viel Zug aufs Tor und überforderten die Italiener immer wieder mit ihrem Tempo. Nach 24 Minuten führten sie bereits 6:0, und das Resultat ging auch in dieser Höhe absolut in Ordnung.

Den ersten Treffer erzielte Kevin Fiala bereits nach 77 Sekunden. Der Stürmer der Minnesota Wild liess den italienischen Keeper Andreas Bernard nach einem magistralen Pass von Roman Josi herrlich aussteigen. Auch das 6:0 und das 7:0 (42.) gingen auf das Konto von Fiala, dessen WM-Teilnahme alles andere als selbstverständlich ist, da er für die nächste Saison noch keinen Vertrag besitzt. Zudem hatte der Ostschweizer beim im Powerplay erzielten 4:0 von Vincent Praplan (20.) seinen Stock im Spiel.

Die Schweizer überzeugten im Kollektiv - 14 verschiedene Spieler trugen sich in die Skorerliste ein, unter anderen der erst 18-jährige Verteidiger Janis Moser und der 19-jährige Center Philipp Kuraschew. Ausserdem schossen mit Ausnahme von Janis Moser sämtliche Schweizer mindestens einmal auf das italienische Gehäuse. Das Schussverhältnis von 61:19 unterstreicht noch mehr, wie dominant die Schweizer spielten. Insofern war deren höchster Sieg an einer WM in der Neuzeit nicht als logisch. Der höchste gegen Italien war es allerdings nicht - an den Olympischen Spielen 1948 in St. Moritz gewannen die Schweizer 16:0.

Andres Ambühl verzeichnete in seiner 100. Partie an einer Weltmeisterschaft zwei Assists. Goalie Reto Berra hatte zwar nicht allzu viel zu tun, wenn er aber gefordert wurde, war er auf dem Posten, beispielsweise in der 9. Minute, als er gegen den alleine vor ihm auftauchenden Joachim Ramoser rettete. Berra gelang der achte Shutout im Nationalteam, der dritte an einer Weltmeisterschaft.

Bereits am Sonntag geht es für die Schweizer weiter. Dann ist um 20.15 Uhr Lettland der Gegner.

Telegramm:

Schweiz - Italien 9:0 (4:0, 2:0, 3:0)

Bratislava. - 8463 Zuschauer. - SR Frano/Öhlund (CZE/SWE), Sormunen/Vanoosten (FIN/CAN). - Tore: 2. Fiala (Josi) 1:0. 8. Hofmann (Genazzi, Kuraschew) 2:0. 11. Martschini (Frick) 3:0. 20. (19:54) Praplan (Ambühl, Fiala/Ausschluss Trivellato) 4:0. 22. Simon Moser (Ambühl, Janis Moser) 5:0. 24. Fiala (Hischier) 6:0. 42. Fiala (Hischier, Praplan/Ausschluss Rosa) 7:0. 47. Loeffel (Rod) 8:0. 50. Hischier (Praplan) 9:0. - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 4mal 2 Minuten gegen Italien.

Schweiz: Berra; Weber, Josi; Diaz, Janis Moser; Genazzi, Loeffel; Frick, Fora; Praplan, Hischier, Fiala; Ambühl, Haas, Simon Moser; Hofmann, Kuraschew, Martschini; Rod, Bertschy, Scherwey.

Italien: Bernard; McMonagle, Zanatta; Trivellato, Marchetti; Pavlu, Hofer; Tauferer, Helfer; Insam, Kostner, Miceli; Morini, Bardaro, Rosa; Ramoser, Andergassen, Gander; Lambacher, Deluca, Hochkofler.

Bemerkungen: Schweiz ohne Genoni (Ersatztorhüter), Mayer (überzählig), Bertaggia und Riat (beide noch nicht gemeldet). - Pfostenschüsse: 45. Rod, 56. Diaz. - Schüsse: Schweiz 61 (21-24-16); Italien 19 (5-8-6). - Powerplay-Ausbeute: Schweiz 2/4; Italien 0/1.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.