Super League

Sion und Vaduz wollen nicht früh abgehängt werden

Sion und Vaduz, der Zweitletzte und der Letzte der Super League, haben sich von der Konkurrenz schon distanzieren lassen. Am Sonntag spielen sie in Sitten gegeneinander. Es ist ein wichtiger Match.

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Trainer Mario Frick sah zuletzt keine guten Leistungen seiner Vaduzer
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Fabio Grosso muss den Sittener Spielern den Weg zeigen

Trainer Mario Frick sah zuletzt keine guten Leistungen seiner Vaduzer

KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
(sda)

Nach den beiden Spitzenduellen vom Samstag hält die 13. Runde der Super League auch am Sonntag ein interessantes Spiel parat. Es ist der Match des Zweitletzten Sion gegen den Letzten Vaduz. Nach dem 4:1-Sieg im ersten Duell mit Sion im Rheinpark lieferten die Vaduzer immer mehr Verdachtsmomente, dass ihr Potential zu knapp bemessen ist, als dass sie sich in der Saison nach dem Wiederaufstieg in der Liga halten könnten. Indizien dafür waren nicht nur die vier Niederlagen in den letzten vier Spielen, sondern auch die Tatsache, dass die Liechtensteiner kaum Mittel hatten, sich gegen die Niederlagen aufzulehnen. Beim 0:2 im jüngsten Duell mit Mitaufsteiger Lausanne-Sport waren sie weit von einem Punktgewinn entfernt.

Beim FC Sion zeigen die Vektoren derweil nach oben. Am Donnerstag hätten die Walliser das Rhone-Derby eventuell gewonnen, wenn sie die letzte halbe Stunde nicht mit einem Mann weniger hätten spielen müssen. Aber auch das 1:1 war ein achtbares Ergebnis.

Die drei Super-League-Spiele vom Sonntag im Überblick:

Lausanne-Sport - Luzern (2:2). - Sonntag, 16.00 Uhr. - SR Piccolo. - Absenzen: Falk (verletzt); Ndenge, Burch und Binous (alle verletzt). - Fraglich: Geissmann; Grether, Emini und Alabi. - Statistik: Mit dem vierten Saisonsieg (in Vaduz) und mit insgesamt 15 Punkten hat Lausanne schon nach dem ersten Meisterschaftsdrittel eine stattliche Punktzahl erreicht. Geht es ähnlich weiter, werden die Waadtländer in ihrer ersten Saison nach dem Wiederaufstieg den Ligaerhalt mühelos schaffen. Die Luzerner sind mit drei Siegen aus den letzten fünf Spielen ebenfalls gut unterwegs. Die einzige Niederlage der jüngsten Zeit mussten sie im Heimspiel gegen YB hinnehmen. Seit ihrem Aufstieg 2016 gewannen die Lausanner fünf Duelle mit den Innerschweizern, Luzern dagegen nur drei.

Sion - Vaduz (1:4). - Sonntag, 16.00 Uhr. - SR Dudic. - Absenzen: Ndoye (gesperrt), Clemenza, Hoarau, Luan, Andersson und Kabashi (alle verletzt); keine Absenzen bei Vaduz. - Fraglich: Ruiz; Coulibaly und Sutter. - Statistik: Seit dem überraschenden 4:1-Heimsieg gegen Sion hat Vaduz viermal nacheinander verloren, und dies mit zunehmend schwächeren Leistungen. Die Sittener dagegen überzeugten beim 1:1 im Derby bei Servette eine gute Stunde lang - bis sie sich in Unterzahl dominieren lassen mussten. Als Vaduz von 2014 bis 2017 in der Super League spielte, gewann Sion die letzten vier Duelle, dies mit dem Torverhältnis von 13:5.

Zürich - Servette (1:2). - Sonntag, 16.00 Uhr. - SR Fähndrich. - Absenzen: Nathan (gesperrt), Kololli, Britto, Hekuran Kryeziu (alle verletzt) und Janjicic (krank); Cespedes (gesperrt), Koné, Sasso und Henchoz (alle verletzt). - Fraglich: Omeragic; Stevanovic, Imeri und Schalk. - Statistik: Nach dem prächtigen Auftakt unter Trainer Massimo Rizzo - drei Siege in drei Spielen - ist im FCZ die Normalität zurückgekehrt. Aus den letzten sechs Spielen resultierten je zwei Siege, Unentschieden und Niederlagen. Servette dagegen brachte es in den letzten fünf Spielen auf drei Siege, zu denen das 2:1 bei YB gehört. Die Duelle zwischen den Genfern und den Zürchern waren in letzter Zeit abwechslungsreich, und seit Servettes Wiederaufstieg 2019 gab es immer einen Sieger. Die Servettiens gewannen dreimal, die Zürcher zweimal.

Rangliste: 1. Young Boys 12/25 (18:9). 2. St. Gallen 12/20 (11:9). 3. Basel 13/20 (18:15). 4. Lugano 11/18 (13:10). 5. Zürich 12/18 (19:15). 6. Lausanne-Sport 12/15 (16:16). 7. Servette 12/15 (11:13). 8. Luzern 12/13 (18:19). 9. Sion 11/8 (11:18). 10. Vaduz 11/6 (9:20).