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Sprunger und Wilson laufen Schweizer Rekorde

Beim internationalen Meeting in La Chaux-de-Fonds fallen durch Lea Sprunger (400 m), Alex Wilson (200 m) und Fatim Affessi (Drei) gleich drei Schweizer Rekorde.
(sda)

Lea Sprunger blieb über 400 m in 50,52 Sekunden um 57 Hundertstel unter ihrer vor einem Jahr gleichenorts aufgestellten nationalen Bestmarke. Gleichzeitig stellte die 28-jährige Waadtländerin eine europäische Saisonbestleistung auf.

Der Exploit von Sprunger hatte sich in den vergangenen Wochen angekündigt, lief sie doch im 4x400-m-Rennen beim Citius-Meeting Mitte Juni in Bern eine hervorragende Abschnittszeit. Nun gilt ihr Fokus aber wieder den Hürden. Am kommenden Donnerstag geht sie an der Athletissima in Lausanne zum dritten Mal in diesem Jahr in der Diamond League an den Start.

Aktuell weist Sprunger über 400 m Hürden eine Saisonbestzeit von 55,07 Sekunden aus. Vor einem Jahr verpasste die EM-Dritte von 2016 in Lausanne den Schweizer Rekord von Anita Protti (54,25) nur um vier Hundertstel. Angesichts ihrer starken Verfassung ist diese Marke nun ernsthaft in Gefahr.

Eine Topleistung zeigte auch Alex Wilson. Nach einem nicht optimalen 100-m-Vorlauf in 10,28 Sekunden, einem Staffelrennen und einem Fehlstart im Final über 100 m mobilisierte der Basler im Final über 200 m all seine Energie. Trotz eines Gegenwindes von 1,8 m/s verbesserte er den eigenen Schweizer Rekord um ein Hundertstel auf 20,25 Sekunden. Es ist dies bereits die dritte nationale Bestmarke für ihn in dieser Saison. Zuletzt war er beim Citius-Meeting in 20,26 gestoppt worden. Nun brennt er auf den Einsatz an der Athletissima.

Den dritten Schweizer Rekord des Tages stellte die Dreispringerin Fatim Affessi auf. Die Genferin, die ihre gute Form schon verschiedentlich angedeutet hatte, sprang mit 13,49 m sieben Zentimeter weiter als Irene Pusterla bei ihrem Landesrekord 2011. Die EM-Limite liegt bei 13,90 m.

Einmal mehr wurden im Neuenburger Jura hervorragende Sprint-Zeiten gelaufen. Ajla Del Ponte verbesserte die persönliche Bestzeit über 100 m im Vorlauf auf 11,21 Sekunden und ist nun hinter Mujinga Kambundji (11,07) die zweitschnellste Schweizerin aller Zeiten. Im Final gelang der Tessinerin in 11,24 die Bestätigung. Hinter Del Ponte lief auch Salomé Kora in 11,26 Sekunden so schnell wie noch nie.

Über 200 m unterbot Del Ponte (23,07) wie auch Samantha Dagry (23,48) zum erstem Mal die EM-Limite von 23,50 Sekunden. Der Sieg ging an Sarah Atcho (22,80). Die guten Resultate lassen im Hinblick auf den Einsatz der 4x100-m-Staffel in Lausanne einiges erhoffen.

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