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Starke Leistungen im leeren Stadion

Die unter neutraler Flagge startende Russin Angelika Sidorowa wird in Doha aWeltmeisterin im Stabhochsprung. Die Europameisterin von Zürich 2014 schaffte mit 4,95 eine Jahres-Weltbestleistung.
Anschelika Sidorowa gelang im WM-Final eine persönliche Bestleistung (Bild: KEYSTONE/AP/NICK DIDLICK)

Anschelika Sidorowa gelang im WM-Final eine persönliche Bestleistung (Bild: KEYSTONE/AP/NICK DIDLICK)

(sda)

In einem hochstehenden Wettkampf wurde die Amerikanerin Sandi Morris Zweite (4,90), der Titelverteidigerin Katerina Stefanidi aus Griechenland blieb Bronze.

Die beste Leistung in den 200-m-Vorläufen zeigte der Brite Adam Gemili (20,06). Der Topfavorit Noah Lyles, der mit grau melierten Haaren an den Start ging, begnügte sich mit 20,26 Sekunden.

Die Premiere der Mixed-Staffel über 4x400 m verlief amüsant. Polen setzte als einzige Nation zu Beginn gleich beide Männer ein, alle anderen Equipen wählten die Aufstellung Mann, Frau, Frau, Mann. Polens Taktik ging nicht auf. Zwar entgingen die Osteuropäer so bei den Wechseln dem Gedränge bei der Stabübergabe, aber der zweite Mann und die beiden Frauen mussten solo laufen. Die USA setzte die Weltrekordmarke bei 3:09,34 Minuten fest - vor der WM hatte die IAAF nur eine Bestenliste geführt. Silber und Bronze gingen an Jamaika und Bahrain. Polen fehlte eine halbe Sekunde zum Podest.

Die angenehmen Bedingungen im gekühlten Stadion nutzten auch die Dreispringer zu Top-Leistungen. Der zweifache Olympiasieger Christian Taylor holte seinen vierten Weltmeistertitel mit einer Weite nahe der 18-m-Marke (17,92). Will Claye (USA/17,74) und Hugues Fabrice Zango aus Burkina Faso (17,66) holten die weiteren Medaillen.

Der Japaner Yusuke Suzuki und die Chinesin Liang Rui hatten in der Nacht auf Sonntag die Goldmedaillen über 50 km Gehen gewonnen. Suzuki siegte in 4:04:20 Stunden vor dem Portugiesen Joao Vieira (4:04:59), der nun mit 43 Jahren der älteste Medaillengewinner bei Weltmeisterschaften ist. Es war der erste Geher-Titel für Japan. Der als Titelverteidiger angetretene Yohann Diniz aus Frankreich hatte früh aufgegeben. Bei den Frauen siegte Liang vor Landsfrau Li Maocuo (4:26:40) und der Italienerin Eleonora Anna Giorgi (4:29:13). Der Wettkampf wurde eine halbe Stunde vor Mitternacht gestartet und fand auf einem Rundkurs auf der Strandpromenade Corniche statt.

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