Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Starke Schweizer, überzeugender Gastgeber

Die zweiten Europa-Spiele sind zu Ende. In einer mondänen Abschlussfeier verabschiedete sich die weissrussische Hauptstadt Minsk von Athleten und Delegierten.
Mit Feuerwerk und grosser Show finden die Europa-Spiele in Minsk ihr Ende (Bild: KEYSTONE/EPA/TATYANA ZENKOVICH)

Mit Feuerwerk und grosser Show finden die Europa-Spiele in Minsk ihr Ende (Bild: KEYSTONE/EPA/TATYANA ZENKOVICH)

(sda)

Um 23:37 Uhr Ortszeit erklärte der Präsident des Europäischen Olympischen Komitees, Janez Kocijancic die Spiele offiziell für beendet. Zuvor hatte der 64-jährige weissrussische Staatschef Alexander Lukaschenko einige Worte an die Athleten und das Publikum gerichtet. Weissrussland habe bewiesen, dass es zu grossem fähig sei. Lukaschenko, der sein Land seit 25-Jahren autokratisch regiert, darf mit den vergangenen zwei Wochen durchaus zufrieden sein.

In sportlicher und organisatorischer Sicht vermochte der Gastgeber zu überzeugen. Erwartungsgemäss war Osteuropa in Minsk die dominierende Region. 109 der 683 Medaillen gingen alleine auf das Konto Russlands, dessen Staatschef Wladimir Putin der Abschlussfeier als Gast beiwohnte. Der Gastgeber folgt als zweiterfolgreichste Nation mit immerhin noch 69 Mal Edelmetall.

Für die von Swiss Olympic selektionierten rund 80 Athleten waren die Europa-Spiele sportlicher Wettbewerb, aber auch ein wichtiger Erfahrungswert für die weitere Laufbahn. Mit zehn Medaillen (3 Gold, 3 Silber, 4 Bronze), verteilt über die zehn Wettkampftage, darf Schweizer Delegation als 18. erfolgreichste Nation aus Minsk die Rückreise antreten.

Im Vergleich zur Premiere des Kontinentalwettkampfs in Baku vor vier Jahren verbuchte die Schweiz zwar fünf Medaillen weniger, mit Triathlon und Mountainbike standen allerdings auch zwei Schweizer Paradedisziplinen in Minsk nicht mehr im Wettkampf-Programm. Die erfolgreichsten Athleten stellte Swiss Cycling, auf deren Konto fünf der zehn Podestplätze gehen. Daher erstaunte es nicht, dass mit Robin Froidevaux ein Vertreter der Radprofis an der Abschlussfeier die Schweizer Fahne präsentierte.

Viele Erfahrungen und positive Eindrücke sammelte darüber hinaus die gesamte Delegation. Minsk präsentierte sich als fähiger Organisator des Multisport-Anlasses. Bis auf wenige kleinere Pannen gingen die Spiele planmässig über die Bühne. Minsk war bemüht, und Minsk überzeugte - allen voran die Athleten. «Ich glaube, das war der beste Event, an dem ich je teilgenommen habe», sagte Medaillengewinner Théry Schir.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.