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Stars, ambitionierte Schweizer und eine Königsetappe auf der Kippe

Die in zehn Tagen beginnende Tour de Suisse präsentiert ein attraktives Fahrerfeld.
Die drei Schweizer Hoffnungsträger an der Tour de Suisse: Mathias Frank, Silvan Dillier und Stefan Kueng (von links) (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Die drei Schweizer Hoffnungsträger an der Tour de Suisse: Mathias Frank, Silvan Dillier und Stefan Kueng (von links) (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

(sda)

Neben starken Kletterern wie Nairo Quintana stehen auch zahlreiche Topsprinter auf der provisorischen Startliste. Auch die Schweizer dürfen sich beim Heimauftritt Chancen ausrechnen.

Das Fahrerfeld der 82. Ausgabe der Schweizer Landesrundfahrt ist so stark besetzt wie kaum je zuvor. Mit ein Grund dürfte laut David Loosli, dem Sportdirektor der Rundfahrt, das erstmals seit 18 Jahren wieder ins Programm aufgenommene Mannschaftszeitfahren sein. "Wir haben gehofft, dass die Tour de France auch heuer wieder ein Teamzeitfahren durchführt, so dass wir das prädestinierte Vorbereitungsrennen sind. Letztendlich ist der Poker aufgegangen", freut sich Loosli über den Coup.

Trotz dem internationalen Topfeld könnte sich mit Stefan Küng beim Auftakt in Frauenfeld ein Einheimischer ins Leadertrikot hüllen. Der Zeitfahr-Spezialist aus dem Thurgau, der letztes Jahr bereits einen Tag in Gelb fuhr, freut sich knapp zwei Monate nach seinem bei Paris - Roubaix erlittenen Kieferbruch auf das Startwochenende vor seiner Haustür. "Ich kenne hier jeden Stein." Neben Küng ist auch der Aargauer Silvan Dillier, zuletzt starker Zweiter bei Paris - Roubaix, in den flacheren Etappen zu Beginn der Rundfahrt ein Kandidat für einen Etappenerfolg.

Erstmals richtig in die Berge geht es in der 5. Etappe von Gstaad nach Leukerbad. "Spätestens dann wird sich die Spreu vom Weizen trennen", ist sich Mathias Frank sicher. Der 31-jährige Luzerner, 2014 Gesamtzweiter, ist auch heuer wieder der aussichtsreichste Schweizer Kandidat für eine Spitzenklassierung im Gesamtklassement.

Doch Franks Konkurrenz auf den neun Etappen mit 1215 km und 16'471 Höhenmetern ist gross. Auf der provisorischen Startliste figurieren illustre Namen wie Nairo Quintana, Richie Porte, Bauke Mollema, Jakob Fuglsang, die Gebrüder Ion und Gorka Izagirre oder der letztjährige Gesamtsieger Simon Spilak. Die Entscheidung um den Tour-Sieg könnte am drittletzten Tag mit dem 28 km langen Schlussanstieg nach Arosa oder dann spätestens im abschliessenden, 34 km langen Einzelzeitfahren in Bellinzona fallen.

Mit Greg van Avermaet und Peter Sagan sind auch die Trikots des Olympiasiegers und des Weltmeisters im 147 Fahrer grossen Feld vertreten. Sagan möchte seinen Rekord von 15 Etappensiegen an der Tour de Suisse natürlich gerne ausbauen. Dabei wird der Slowake von einigen Topsprintern herausgefordert: Fernando Gaviria, Michael Matthews, Arnaud Démare, Alexander Kristoff oder André Greipel sind allesamt endschnelle Leute mit Weltklasse-Format.

Furka noch nicht offen

Noch unsicher ist die Durchführung der Königsetappe am Donnerstag, die über 186 km von Fiesch im Wallis bis ins Gommiswald führt. Während der Klausenpass nach den erheblichen Schneefällen im letzten Winter wieder offen ist, herrscht auf dem Furkapass noch Wintersperre. Kurt Betschart, der technische Leiter der Tour, zeigt sich aber zuversichtlich, dass "der Furka bis am 8. Juni wieder offen ist." Ansonsten müssten sich die Organisatoren innerhalb von sechs Tagen nach einem Alternativstart umschauen.

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