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Stefan Küng vor dem Zeitfahren: «Der Sieg ist mein Ziel»

Stefan Küng gehört am Samstag im Einzelzeitfahren der Tour de France von Saint-Pée-sur-Nivelle nach Espelette zu den Favoriten auf den Tagessieg. Im Idealfall könne er gewinnen, so der Thurgauer.
Stefan Küng während der ersten Tour-Woche an der Spitze des Feldes (Bild: KEYSTONE/AP/CHRISTOPHE ENA)

Stefan Küng während der ersten Tour-Woche an der Spitze des Feldes (Bild: KEYSTONE/AP/CHRISTOPHE ENA)

(sda)

«Ich bin bislang wirklich gut durch diese Tour de France gekommen», so Küng am Freitagmittag in Lourdes vor dem Start zur dritten und letzten Pyrenäen-Etappe. Auf den gut 200 km nach Laruns ging es für ihn nur «ums Durchkommen. Ob du bei einer solch harten Etappe fünf Minuten weiter vorne oder hinten ankommst, spielt von der aufgewendeten Kraft her keine Rolle.»

Tags zuvor, im flachen Teilstück nach Pau, hatte Küng versucht, in der Ausreissergruppe Unterschlupf zu finden. Zwei-, dreimal habe er angegriffen, es aber nicht geschafft, so der Ostschweizer, der seine zweite Frankreich-Rundfahrt bestreitet. Am vergangenen Samstag, in der 14. Etappe nach Mende, war ihm mehr Erfolg beschieden gewesen: «Das war ein gutes Gefühl, im Rennen ganz vorne zu sein.»

Ein ständiges Auf und Ab

Ganz vorne zu sein - das wäre Küng nur allzu gerne auch im Zeitfahren am vorletzten Tag der 105. Tour de France. In seiner Spezialdisziplin konnte er sich heuer deutlich verbessern. So verteidigte der BMC-Profi seinen Schweizer Zeitfahr-Titel in überlegener Manier. Zudem gelang ihm am letzten Tag der Tour de Suisse in Bellinzona der erste World-Tour-Sieg in einer langen Prüfung gegen die Uhr.

Doch das Zeitfahren nach Espelette, fast ähnlich lang wie dasjenige im Tessin (34,1 km), präsentiert sich deutlich coupierter. Auf den 31 km gibt es ein ständiges Auf und ab, mit einer steilen Rampe, dem 900 m langen und 10,2 Prozent steilen Col de Pinodieta, kurz vor Schluss.

«Es ist ein sehr schwieriges Zeitfahren. Wenn ich meine Leistung abrufen kann, dann bin ich happy. Der Sieg ist mein Ziel», hält Küng mit seinen Ambitionen nicht hinter dem Berg zurück. Ihm sei aber auch klar, dass Geraint Thomas, Tom Dumoulin, Chris Froome und Primoz Roglic gut in Form und starke Zeitfahrer seien.

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