Teichmann ohne Satzverlust in den Final

Jil Teichmann setzt ihren Lauf in Lexington fort. Die Schweizerin bleibt im US-Bundesstaat Kentucky auch gegen die Amerikanerin Shelby Rogers ohne Satzverlust und greift nach ihrem dritten WTA-Titel.

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Jil Teichmann zieht in Lexington in den Final ein

Jil Teichmann zieht in Lexington in den Final ein

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
(sda)

Beim 6:3, 6:2 im ersten Duell mit der vier Jahre älteren und mit einer Wildcard ausgestatteten Rogers, die im Viertelfinal die topgesetzte Serena Williams aus dem Turnier warf, befand sich Teichmann einzig nach dem verlorenen ersten Servicegame in Rücklage. Ansonsten hatte sie das Geschehen gegen die im Ranking 53 Plätze schlechter klassierte, wohl etwas müde Amerikanerin im Griff, obwohl sie weniger als die Hälfte ihrer ersten Aufschläge ins Feld brachte. Die Partie dauerte nur 70 Minuten.

Teichmanns Gegnerin am Sonntag (17.00 Uhr) ist mit Jennifer Brady eine weitere Amerikanerin. Die Weltnummer 49, die eines der bisherigen zwei Duelle gegen Teichmann gewonnen hat, bezwang ihre Landsfrau Cori Gauff ebenfalls in zwei klaren Sätzen. «Sie hat viel Kraft, ist fit, bewegt sich gut und serviert gut. Seit dem Jahreswechsel hat sie einen ziemlichen Lauf», weiss Teichmann. «Aber ich fühle mich auch sehr gut und habe viel Selbstvertrauen.»

In Finals ist Teichmann noch ungeschlagen, sowohl in Palermo als auch in Prag setzte sie sich im Vorjahr durch. Auf Hartbelag steht die in Spanien geborene Linkshänderin indes zum ersten Mal in einem Endspiel. Gewinnt sie auch dieses, wird sie in der Weltrangliste erstmals in die Top 50 vorstossen.

Das Turnier in Lexington, das ohne Zuschauer stattfindet, dient als Vorbereitung für Cincinnati von kommender und übernächster Woche sowie das am 31. August beginnende US Open.