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Thun und GC können Ligaerhalt schaffen, St. Gallen empfängt Luzern

In den drei Mittwochspielen der 34. Runde der Super League steht das Duell zwischen St. Gallen und Luzern um Platz 3 sowie der Abstiegskampf im Fokus des Interesses.
Maurizio Jacobacci und der FC Sion befinden sich weiterhin in akuter Abstiegsgefahr (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Maurizio Jacobacci und der FC Sion befinden sich weiterhin in akuter Abstiegsgefahr (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

(sda)

In den drei Mittwochspielen der 34. Runde der Super League steht das Duell zwischen St. Gallen und Luzern um Platz 3 sowie der Abstiegskampf im Fokus des Interesses.

Drei Runden vor Schluss zittert noch immer die halbe Liga um den Verbleib in der Super League, ernsthafte Abstiegssorgen müssen sich aber vor allem Sion (33 Punkte) und Lausanne-Sport (32) machen. Die Walliser haben sich in der Rückrunde unter Maurizio Jacobacci spielerisch zwar gesteigert, die mangelnde Effizienz vor dem Tor ist aber der Grund, warum sich die Sittener noch immer in akuter Gefahr befinden. 113 Sittener Torschüsse zählten die Statistiker in den letzten sechs Spielen Sions, ganze acht Tore resultierten daraus. Die Gegner schossen währenddessen nur 53 Mal auf das Tor und trafen sieben Mal.

Obwohl seit vier Spielen sieglos vertraut Jacobacci weiterhin seiner Stammformation. Und auch Präsident Christian Constantin verfällt trotz der angespannten Situation nicht in Aktionismus. "Was soll ich machen?", fragte der sonst nie um eine Antwort verlegene CC nach der Niederlage zuhause gegen YB. Klar ist: Im Duell am Mittwoch auswärts gegen den direkten Konkurrenten GC sind Jacobacci und sein Team unter Zugzwang, da Schlusslicht Lausanne erst am Donnerstag in Lugano antritt.

Auch die Zürcher sind noch nicht gerettet, was Thorsten Fink vor seinem ersten Heimspiel als GC-Trainer auch betonte: "Die Gefahr ist da, wir nehmen die Situation nicht auf die leichte Schulter." Doch Fink, der langjährige Spieler von Bayern München, wäre nicht Fink, wenn sein Blick nicht auch bereits wieder nach oben gerichtet wäre. "Mit einem Auge schielen wir nach oben." Noch ist für die Grasshoppers Rang 5, welcher am Ende allenfalls zur Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation berechtigt, in Reichweite.

Dem sechstklassierten Thun bietet sich mit einem Heimsieg gegen den FCZ die Chance, zu den fünftklassierten Zürcher aufzuschliessen. Einmal mehr deutet alles darauf hin, dass die Berner Oberländer für ihre Unaufgeregtheit und das Bewahren der Ruhe im Saisonendspurt belohnt werden. Sportchef Andres Gerber hielt auch in Krisenzeiten an Trainer Marc Schneider fest, nun wäre mit einem Sieg nicht nur die Abstiegsgefahr gebannt, sondern auch Rang 5 ein realistisches Ziel, zumal Cupfinalist Zürich unter Ludovic Magnin schwächelt. Für Schneider hat der Blick nach hinten aber Priorität: "Ich will von Rettung nichts wissen. Wir wollen unbedingt gewinnen, sonst wird es unangenehm." Thun trifft zum Abschluss noch auf Lausanne und Sion.

Platz 3: Luzern oder St. Gallen?

Im Kampf um Platz 3 ist die Ausgangslage vor der 34. Runde klar: Gewinnt Luzern am Mittwoch in St. Gallen auch das vierte Duell der Saison gegen die Ostschweizer, ist ihnen Platz 3 in der Tabelle nicht mehr zu nehmen. Noch in der Winterpause hatte sich der FCL mit 20 Punkten aus 19 Spielen mit dem Szenario Abstiegskampf auseinandersetzen müssen, nun winkt die Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation. Und verteidigt der FCL Platz 3 und gewinnt YB nach dem Meistertitel auch den Cup haben die Luzerner die Teilnahme an der Gruppenphase auf sicher.

Trainer Gerardo Seoane sorgte nicht nur für den sportlichen Aufschwung beim Meister von 1989, sondern auch dafür, dass im Verein und im Umfeld Ruhe eingekehrt ist. Auch bei Gegner St. Gallen hat sich nach dem Wechsel an der Vereinsspitze in der Winterpause die Aufregung gelegt. Die Ostschweizer haben trotz sechs Niederlagen in den letzten sieben Spielen die Hoffnung auf Platz 3 nicht aufgegeben. "Die Jungs wollen es wissen", sagte Interimstrainer Boro Kuzmanovic. Wer Kuzmanovics Nachfolge im Sommer antritt, ist noch nicht offiziell, der derzeitige Sochaux-Trainer Peter Zeidler und Roger Stilz, momentan Nachwuchs-Chef des FC St. Pauli, sind in der Ostschweiz gesichtet worden.

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