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Titelentscheidung bei Zürcher Formel-E-Spektakel möglich

Erstmals seit 63 Jahren findet heute wieder ein Rundstreckenrennen in der Schweiz statt. Beim drittletzten Saisonevent der Formel E in Zürich kann sich Jean-Eric Vergne den Titel sichern.
Heute Sonntag gastiert die Formel E in Zürich - im Bild der Schweizer Lokalmatador Sébastien Buemi bei der Präsentation des Rennens im April vor der ETH (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Heute Sonntag gastiert die Formel E in Zürich - im Bild der Schweizer Lokalmatador Sébastien Buemi bei der Präsentation des Rennens im April vor der ETH (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

(sda)

Drei der bisher neun Saisonrennen hat der 28-jährige Franzose bisher gewonnen: Neben den 25 Zählern für den Sieg liess er sich jeweils auch drei Punkte für die Pole-Position gutschreiben. Ein weiteren Zusatzpunkt kann sich der Fahrer mit der schnellsten Rennrunde sichern.

Gelingt Vergne am Sonntag das Punktemaximum, hätte er 191 Zähler auf dem Konto und der Brite Sam Bird müsste mindestens Fünfter werden, um vor den letzten beiden E-Prix am 14. und 15. Juli in New York noch theoretische Chancen auf den Titel zu haben.

Buemi möchte Spielverderber sein

Den vorzeitigen Titelgewinn Vergnes verhindern möchte in seinem Heimrennen der Schweizer Sébastien Buemi. Der 29-Jährige, der die ersten drei Formel-E-Meisterschaften einmal als Gesamtsieger und zweimal als Gesamtzweiter beendete, würde nur allzu gerne im 42. E-Prix der Geschichte seinen ersten Saisonsieg, den insgesamt 13., feiern.

"Ich gebe nicht auf und werde voll angreifen", erklärte Buemi. "Ich freue mich riesig auf das Spektakel." In der Gesamtwertung hat Renault-Fahrer Buemi als aktueller Fünfter keine Chance mehr auf den Titel. "Aber ich bin nur vier Punkte hinter Platz 3 und will mit guten Resultaten in Zürich und dann in den zwei Rennen in New York noch aufs Podest fahren."

Spektakel vor über 100'000 Zuschauern

Die Organisatoren erwarten am Sonntag mehr als 100'000 Zuschauer am Zürcher Seebecken, wenn erstmals seit 1955 wieder ein Rundstreckenrennen in der Schweiz stattfindet. Nach der Katastrophe von Le Mans am 11. Juni vor 63 Jahren, als 86 Menschen starben, wurden Rundstreckenrennen in der Schweiz verboten.

Die Zürcher Formel-E-Organisatoren erhielten nun eine Ausnahme-Bewilligung. Der Vertrag mit den Formel-E-Besitzern für die Durchführung des E-Prix in Zürich läuft bis 2027.

Der Stadtkurs ist 2,465 Kilometer lang und führt vom Mythenquai der Seepromenade entlang. Danach folgen die Passage mit fünf 90-Grad-Kurven durch das Banken- und Anwaltsviertel sowie eine lange Gerade mit anschliessender Spitzkehre zurück zum Mythenquai.

Den Zuschauern wird aber nicht nur ein spannendes Rennen (Start 18.00 Uhr) geboten, sondern auch ein attraktives Rahmenprogramm. Die Trainings beginnen am Morgen um 9.00 Uhr.

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