Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Titelverteidiger Rapperswil gewinnt in Davos

Davos verliert Spiel 1 nach dem Ende der Ära Arno Del Curto. Die Liga-Vorletzte unterliegt Cup-Titelverteidiger Rapperswil-Jona mit 3:4 nach Verlängerung. Bern gelingt eine dramatische Wende.
Sandro Rizzi (hinten links) und Remo Gross betreuten den HC Davos im Spiel 1 nach Arno Del Curto (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)
Die SCB-Spieler mit Zack Boychuck, Calle Andersson und Simon Moser (von links) können nach einem 3:4-Rückstand doch noch jubeln (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)
Rapperswil-Jona Lakers mit Siegtorschütze Andri Spiller (Nr. 68) jubelt nach dem Cupsieg in Davos (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)
Die Langnauer gingen nur einmal, dafür entscheidend gegen Servette in Führung (Bild: KEYSTONE/MARCEL BIERI)
Intensiver Cupfight zwischen Kloten und Davos - der Swiss-League-Verein vergab einen 3:1-Vorsprung gegen Zug (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)
5 Bilder

Titelverteidiger Rapperswil gewinnt in Davos

(sda)

Andri Spiller erzielte nach 61:24 Minuten entgegen dem Spielverlauf den Siegtreffer für den National-League-Letzten Rapperswil-Jona. Davor hatten die mehrheitlich tonangebenden Bündner vorab im Finish der regulären Spielzeit dem Sieg deutlich näher gestanden.

Mit dem 18-jährigen HCD-Verteidiger Julian Payr erzielte überdies ein Österreicher mit Schweizer Lizenz sein erstes Pflichtspiel-Tor für das Fanionteam der Bündner. Payr traf zum 3:3. Davor hatte Dino Wieser bei einem Solo-Abschluss (3:3) an den Pfosten schon eine Top-Möglichkeit zum 3:3 vergeben.

Das von Remo Gross und Sandro Rizzi gecoachte Davos hatte im Startdrittel zudem auf einen frühen 0:2-Rückstand reagiert und noch bis Drittelsende ausgleichen können. Die Lakers gewannen damit auch die Revanche des Cupfinals der letzten Saison. Anfang Februar hatten sich die Lakers vor eigenem Publikum mit 7:2 durchgesetzt.

SC Bern im Schlussspurt

Der SCB wahrte eine Woche nach dem Aus in der Champions League wenigstens im zweiten K.o.-Wettbewerb seine Chancen auf einen Titel - und dies in extremis. In der 59. Minute erzielte Tristan Scherwey innerhalb von 45 Sekunden die Tore vom 3:4 zum 5:4, Andrew Ebbett machte mit dem 6:4 ins leere Tor alles klar. Unter anderem dank den ersten zwei Toren des NHL-Neuzuzugs Zach Boychuk und leichtfertigen Fehlern der Ambri-Hintermannschaft hatte der SCB nach 35 Minuten 3:1 geführt. Dann gaben die Berner aber die Geschenke zurück. Nick Plastino verkürzte im Powerplay, Dominik Kubalik glich 24 Sekunden vor dem Ende des Mitteldrittels aus und Marco Müller, der auch in der Meisterschaft am Laufmeter trifft, brachte Ambri in der 44. Minute erstmals in Führung. Diese hielt aber nicht.

Kloten erst am Ende ausgebremst

In der letzten Saison gewann mit den Rapperswil-Jona Lakers ein Team aus der Swiss League den Schweizer Cup, Kloten wird einen ähnlichen Coup nicht schaffen. Das Team von Trainer André Rötheli verspielte im Schlussdrittel einen 3:1-Vorsprung. Santeri Alatalo traf zweimal zum Ausgleich, und 1:47 Minuten vor Schluss gelang Jesse Zgraggen mit einem wuchtigen Schuss von der blauen Linie der Siegtreffer.

Zuvor hatte Kloten in Überzahl den Siegtreffer selber verpasst. Matchwinner hätte mit zwei Toren im Mitteldrittel Romano Lemm werden können. Am Ende gelang der zweite Coup nach dem Achtelfinalsieg gegen Biel - damals wie aktuell Zug Leader der National League - nicht.

Die SCL Tigers agierten gegen das auswärtsschwache Servette 30 Minuten erstaunlich lethargisch. Dann drehten sie aber auf, machten zweimal einen Zweitore-Rückstand wett und kamen dank drei Powerplay-Toren ab der 37. Minute zum Sieg.

SCL Tigers mit grosser Steigerung

Die SCL Tigers agierten gegen das auswärtsschwache Servette 30 Minuten erstaunlich lethargisch. Dann drehten sie aber auf und machten zweimal einen Zweitore-Rückstand wett. Servette scheiterte letztlich an der mangelnden Disziplin. Vier der fünf Langnauer Tore fielen im Powerplay - darunter die drei vom 2:4 zum 5:4 ab der 37. Minute. Zweimal war es Daniel Rubin, der auf der Strafbank sass.

Nach dem 2:4 durch Eliot Antonietti in der 34. Minute deutete nur wenig auf einen Heimsieg hin, ehe sich die Emmentaler markant steigerten. Andrea Glauser noch vor der zweiten Pause, Mikael Johansson und Anthony Huguenin fünfeinhalb Minuten vor Schluss schossen die Tigers zur Wende.

Kein Berner Derby im Halbfinal

In den NL-Stadien erwies sich der Cup auch in diesem fortgeschrittenen Stadium nicht als Publikumsrenner. In Davos, Bern und Langnau fanden deutlich weniger Fans den Weg in die Stadien als zu Meisterschaftsspielen. Auch die Hoffnung auf ein Berner Derby im Halbfinal erfüllte sich nicht. Am Mittwoch, 19. Dezember, trifft der SCB auf Zug und Titelverteidiger Rapperswil-Jona auf die SCL Tigers.

Resutate und Auslosung

Schweizer Cup. Viertelfinals: Davos - Rapperswil-Jona Lakers 3:4 (2:2, 0:1, 1:0, 0:1) n.V. Kloten (Swiss League) - Zug 3:4 (1:1, 2:0, 0:3). SCL Tigers - Genève-Servette 5:4 (0:2, 3:2, 2:0). Bern - Ambri-Piotta 6:4 (2:1, 1:2, 3:1). - Halbfinals am 19. Dezember: Bern - Zug. Rapperswil-Jona Lakers - SCL Tigers.

Telegramme

Davos - Rapperswil-Jona Lakers 3:4 (2:2, 0:1, 1:0, 0:1) n.V.

2689 Zuschauer. - SR Wiegand/Urban (AUT), Fuchs/Castelli. - Tore: 10. Wellman (Kristo, Gilroy/Ausschluss Frehner, Heldner) 0:1. 11. 11. Hüsler (Schmuckli, Iglesias/Ausschluss Heldner) 0:2. 15. Meyer (Aeschlimann, Ambühl/Ausschluss Berger) 1:2. 19. Marc Wieser (Lindgren) 2:2. 22. Kristo (Gilroy, Profico) 2:3. 50. Payr (Pestoni) 3:3. 50. Payr (Pestoni) 3:3. 62. (61:24) Spiller (Profico) 3:4. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Davos, 5mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers.

Bern - Ambri-Piotta 6:4 (2:1, 1:2, 3:1)

6312 Zuschauer. - SR Lemelin/Tscherrig, Wüst/Gnemmi. - Tore: 16. Boychuk (Scherwey, Moser/Ausschluss Kostner) 1:0. 18. Novotny (Hofer) 1:1. 20. (19:14) Boychuk (Arcobello) 2:1. 21. (20:25) Mursak (Ebbett) 3:1. 36. Plastino (Kostner/Ausschluss Mursak) 3:2. 40. (39:36) Kubalik (Zwerger) 3:3. 44. Müller (Dotti) 3:4. 59. (58:12) Scherwey 4:4. 59. (58:57) Scherewy (Andersson) 5:4. 60. (59:33) Ebbett 6:4 (ins leere Tor). - Strafen: je 3mal 2 Minuten.

SCL Tigers - Genève-Servette 5:4 (0:2, 3:2, 2:0)

5074 Zuschauer. - SR Massy/Eichmann, Kovacs/Wolf. - Tore: 7. Wingels (Richard, Bezina) 0:1. 12. Rubin (Douay/Teamstrafe Servette!) 0:2. 24. Pesonen (Pascal Berger, Johansson/Ausschluss Fritsche) 1:2. 29. Bozon (Skille) 1:3. 33. (32:13) Leeger (Diem, Glauser) 2:3. 34. (33:23) Antonietti (Richard) 2:4. 37. Glauser (Johansson, Elo/Ausschluss Rubin) 3:4. 49. Johansson (Glauser/Ausschluss Mercier) 4:4. 55. Huguenin (Neukom/Ausschluss Rubin) 5:4. - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen SCL, 6mal 2 Minuten gegen Servette.

Kloten - Zug 3:4 (1:1, 2:0, 0:3)

5009 Zuschauer. - SR Salonen/Stricker, Altmann/Duarte. - Tore: 6. Klingberg (Roe) 0:1. 13. Wetli (Obrist, Back/Ausschluss McIntyre) 1:1. 26. Lemm (Marchon) 2:1. 31. Lemm (Jokinen, Sutter/Ausschluss Schnyder) 3:1. 41. (40:47) Alatalo (Roe) 3:2. 47. Alatalo (McIntyre) 3:3. 59. Zgraggen (McIntyre) 3:4. - Strafen: 0mal 2 plus 5 (Harlacher) plus 10 (Sutter) plus Spieldauer (Harlacher) Minuten gegen Kloten, 7mal 2 Minuten gegen Zug.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.