Todesfahrer von Rocchigiani war nicht unter Drogeneinfluss

Der Fahrer, der den ehemaligen deutschen Profibox-Weltmeister Graciano Rocchigiani (54) auf Sizilien mit seinem Auto erfasst und tödlich verletzt hat, war nicht betrunken.

Drucken
Teilen
Der verunglückte Ex-Boxweltmeister Graciano Rocchigiani (rechts) bei einem Weihnachtsessen mit Obdachlosen in Berlin (2012) (Bild: KEYSTONE/EPA DPA/BRITTA PEDERSEN)

Der verunglückte Ex-Boxweltmeister Graciano Rocchigiani (rechts) bei einem Weihnachtsessen mit Obdachlosen in Berlin (2012) (Bild: KEYSTONE/EPA DPA/BRITTA PEDERSEN)

(sda/dpa)

«Bei dem Fahrer war alles ordnungsgemäss», hiess es aus Kreisen der Polizei. Der 29-Jährige aus Catania sei weder alkoholisiert gewesen, noch habe er unter dem Einfluss von Drogen gestanden. Er habe nicht gegen Verkehrsregeln verstossen.

Rocchigiani sei am Montagabend in der Dunkelheit zu Fuss an einer mehrspurigen Autostrasse zwischen Belpasso und Catania unterwegs gewesen und habe diese überqueren wollen, hiess es bei der Polizei.

Ermittelt werden müsse, ob der 54-Jährige unter Alkoholeinfluss gestanden habe. Graciano Rocchigiani, der Sohn eines sardischen Eisenlegers, war im letzten Jahrtausend zeitweise Weltmeister im Supermittel- und später im Halbschwergewicht.