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Turin verliert Goalie-Legende Buffon nach dieser Saison

Goalie-Legende Gianluigi Buffon beendet seine Ära bei Juventus Turin nach 17 Jahren zum Ende dieser Saison. Wie es danach für ihn weitergehen wird, hat der 40-Jährige nicht bekannt gegeben.
Gianluigi Buffon macht bei Juventus Turin zum Ende dieser Saison Schluss (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/RICCARDO ANTIMIANI)

Gianluigi Buffon macht bei Juventus Turin zum Ende dieser Saison Schluss (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/RICCARDO ANTIMIANI)

(sda)

"Am Samstag ist mein letztes Spiel für Juventus", sagte Buffon unter Tränen zu seinem bevorstehenden Abschied. Er beendet seine Zeit im Juventus-Trikot mit einem weiteren Meistertitel - dem siebten in Folge. Zum Abschluss der bereits entschiedenen Meisterschaft in der Serie A empfangen die Norditaliener Hellas Verona.

Buffon und Juventus: Besonders erfolgreich war diese Konstellation kurz nach der Ankunft des Goalies und in den letzten Jahren wieder. 2001 war Buffon als damals 23-jähriges Talent von Parma zu den Turinern gestossen und gewann in den ersten drei Saisons je zweimal die Meisterschaft und den Supercup.

In seinen 17 Jahren bei Juventus absolvierte Buffon über 650 Spiele und prägte die äusserst erfolgreiche Ära der Turiner wie kein anderer. Der Weltmeister von 2006 mit Italien gewann mit dem italienischen Rekordmeister neun Meistertitel, vier Mal den Cup und sechs Mal den Supercup. Doch auch in schwierigen Zeiten hielt der "Heilige Gigi" zu seiner "Alten Dame". Als Juventus 2006 wegen des Manipulationsskandals zwangsrelegiert wurde, hielt Buffon seinem Klub trotz Angebote diverser Topklubs die Treue.

Makel Champions League

Verwehrt blieb dem Goalie ein Triumph in der Champions League. Nachdem Buffon 1999 mit Parma im UEFA-Cup triumphiert hatte, scheiterte er in der Champions League mit Juventus 2003 an Liga-Konkurrent AC Milan (im Penaltyschiessen) ebenso wie 2015 an Barcelona (1:3) und 2017 an Real Madrid (1:4). Wie sehr er diesen einen grossen Titel mit Juventus noch gewinnen wollte, zeigte sich an Buffons Reaktion nach dem bitteren Viertelfinal-Aus in der Königsklasse gegen Real Madrid.

Nachdem der englische Schiedsrichter Michael Oliver mit einem streitbaren Penaltypfiff in der 93. Minute dem grossen Comeback der Turiner ein jähes Ende gesetzt hatte, brannten bei Buffon die Sicherungen durch. Bereits auf dem Platz deckte der Juventus-Goalie den Referee mit wüsten Beschimpfungen ein und flog deshalb vom Platz; nach dem Spiel doppelte der Italiener nach: "Der Schiedsrichter ist kein Mensch, sondern ein Killer. Wo ein Herz sein sollte, hat er einen Mülleimer", so Buffons Fazit bei seinem letzten Champions-League-Einsatz für Juventus.

Über seine Zukunftspläne machte Captain Buffon vorerst keine genauen Angaben. "Alles, was ich sicher weiss, ist, dass ich am Samstag ein Spiel bestreiten werde", sagte der 40-Jährige. Da er aber sehr aufregende Angebote erhalten habe, müsse er seinen Entscheid, zum Ende der Saison zurückzutreten, nochmals überdenken. Unter anderen soll sich Liverpool über ein mögliches Engagement des Italieners erkundigt haben.

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