Überraschungssieg von Matthias Mayer bei der Kombination in Wengen - Loïc Meillard Vierter

Der österreichische Speed-Spezialist Matthias Mayer gewinnt überraschend die Weltcup-Kombination von Wengen vor den Franzosen Alexis Pinturault und Victor Muffat-Jeandet. Loïc Meillard wird Vierter.

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Loïc Meillard wahrt seine Chancen in der schwächeren Disziplin
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Matthias Mayer verblüfft mit einer ausgezeichneten Fahrt im Slalom
Mauro Caviezel ist in der Abfahrt sehr schnell unterwegs, scheidet aber aus
Knapp daneben: Loïc Meillard sieht im Ziel die «4» auf der Anzeigetafel aufleuchten
Kein Schweizer auf dem Kombi-Podest: Matthias Mayer wird von den Franzosen Alexis Pinturault (links) und Victor Muffat-Jeandet flankiert
Matthias Meyer gewinnt die Kombination in Wengen.
Sandro Simonet macht in der Kombinations-Abfahrt von Wengen eine gute Falle - der Bündner fällt im Slalom, seiner Spezialdisziplin, aber weit zurück

Loïc Meillard wahrt seine Chancen in der schwächeren Disziplin

KEYSTONE/AA
(sda)

Mayer stellte in der Abfahrt die klare Bestzeit auf und verblüffte mit der viertbesten Zeit im Slalom. Dennoch wurde es eng. Sieben Hundertstel betrug in der Endabrechnung die Differenz zu Pinturault. Der neue Modus spielte dem 29-jährigen Österreicher in die Karten: Als Schnellster der Abfahrt konnte er als Erster zum Slalom starten. Für Mayer ist es der erste Podestplatz in dieser Disziplin und der 31. insgesamt.

Loïc Meillard verpasste das Podest um 35 Hundertstel. Die entscheidenden Zehntel liess der Neuenburger womöglich auf den letzten Metern des Slaloms liegen, als er durch einen Fehler etwas an Tempo einbüsste. Nach der Abfahrt war Meillard unmittelbar vor Pinturault im 19. Zwischenrang klassiert.

Sandro Simonet konnte seine gute Ausgangslage nach Platz 14 in der Abfahrt nicht nutzen. Der Bündner, der sich im Slalom der Weltspitze angenähert hat, wurde nach einem gröberen Schnitzer auf Platz 32 durchgereicht. Zweitbester Schweizer war schliesslich Niels Hintermann als Neunter, zwei Ränge vor Justin Murisier. Luca Aerni, Gilles Roulin, Ralph Weber und Stefan Rogentin folgten auf den Plätzen 13, 15, 18 und 20.

Weiter geht es an den 90. Lauberhorn-Rennen am Samstag mit der Abfahrt (ab 12.30 Uhr). Tags darauf steht der Spezialslalom auf dem Programm.