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Valverde strebt bei Lüttich-Bastogne-Lüttich Rekordsieg an

Alejandro Valverde und der Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich - das passt perfekt. Der Vorjahressieger aus Spanien strebt am Sonntag im ältesten der fünf Radsport-Monumente den fünften Sieg an.
Alejandro Valverde bei einem lockeren Schwatz (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/VILLAR LOPEZ)

Alejandro Valverde bei einem lockeren Schwatz (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/VILLAR LOPEZ)

(sda)

Alejandro Valverde und der Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich - das passt perfekt. Der Vorjahressieger aus Spanien strebt am Sonntag im ältesten der fünf Radsport-Monumente den fünften Sieg an.

Valverde ist nicht der beliebteste Fahrer im Peloton, was vor allem an seiner Verstrickung in den Fuentes-Skandal 2006 liegt. Die nachträglich ausgesprochene Dopingsperre hinderte den mittlerweile fast 38-Jährigen aus Murcia vor sieben Jahren aber nicht daran, in die Weltspitze zurückzukehren. Trotz seines relativ hohen Alters gehört Valverde noch immer zu den besten Profis. Im Jahresranking der World Tour ist nur Weltmeister Peter Sagan vor Valverde klassiert - und keiner in den Top 100 der Wertung ist älter als Valverde.

Lüttich-Bastogne-Lüttich ist der älteste noch bestehende Rad-Klassiker. Bereits 1892 war das Rennen durch den wallonischen Teil Belgiens ein erstes Mal durchgeführt worden. Ehrenvoll wird es deshalb "La Doyenne" (die Älteste) genannt. Valverde, der seit 2006 in zwölf Austragungen sieben Mal auf das Podest gefahren ist (davon viermal auf das oberste), kann deshalb getrost als der "Doyen" der Prüfung bezeichnet werden.

Besser als Eddy Merckx

Gewinnt er das in diesem Jahr 258 Kilometer lange Rennen ein fünftes Mal, würde er den bisherigen Rekordsieger, keinen Geringeren als Eddy Merckx, einholen. Gemessen an der Anzahl Podestplätze würde Valverde die Radsport-Legende gar überholen. "Ein Sieg am Sonntag würde mir unglaublich viel bedeuten. Wir reden hier davon, mit einer Legende gleichzuziehen", ist sich Valverde der Bedeutung bewusst.

Nachdem er sich letztes Jahr im Auftaktzeitfahren der Tour de France bei einem schweren Sturz die Kniescheibe und das Sprungbein gebrochen hatte und seine Saison hatte beenden müssen, kehrte Valverde diesen Winter in alter Stärke zurück. Drei Rundfahrten, darunter die Katalonien-Rundfahrt, gewann Valverde bisher, im Gold Race vor einer Woche klassierte er sich im 5. Rang, in der Flèche Wallone, der Hauptprobe vom Mittwoch, musste er sich nur dem Franzosen Julian Alaphilippe geschlagen geben. Alaphilippe gehört auch in Lüttich zu Valverdes grössten Gegnern.

Albasini einziger Schweizer

Lüttich-Bastogne-Lüttich war auch einmal so etwas wie der Klassiker der Schweizer. Mauro Gianetti (1995), Pascal Richard (1996) und Oscar Camenzind (2001) liessen sich als letzte Schweizer Sieger feiern. In den letzten Jahren war es Michael Albasini, der auf dem hügeligen Parcours in Wallonien mit Top-Resultaten glänzte. 2016 klassierte sich der Thurgauer im 2., letztes Jahr im 5. Rang.

Albasini, der am Sonntag (als Helfer des Tschechen Roman Kreuziger) voraussichtlich als einziger Schweizer am Start steht, hat denselben Jahrgang wie Valverde. Er ist damit so etwas wie der "Doyen" der Schweizer Radrennfahrer und der einzige Schweizer, der in den letzten zehn Jahren (nebst Fabian Cancellara) regelmässig Siege herausgefahren hat. In dieser Saison kam Albasini aber noch nicht auf Touren. Das Gold Race und die Flèche Wallone musste er gar aufgeben.

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