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Van Avermaets erster grosser Sieg seit zwei Jahren

Olympiasieger Greg van Avermaet gewinnt den GP von Montreal im Sprint einer Spitzengruppe. Der Belgier realisiert seinen ersten Sieg auf höchster Stufe seit der Flandern-Rundfahrt im Frühling 2017.
Greg van Avermaet (oranges Trikot), im Bild während der Tour de Suisse diesen Sommer, gewann in Montreal das erste World-Tour-Rennen seit über zwei Jahren (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Greg van Avermaet (oranges Trikot), im Bild während der Tour de Suisse diesen Sommer, gewann in Montreal das erste World-Tour-Rennen seit über zwei Jahren (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

(sda)

Am Freitag in Québec hatte van Avermaet beim ersten der beiden World-Tour-Rennen in Kanada bereits den 3. Rang hinter dem Australier Michael Matthews und dem Slowaken Peter Sagan belegt. Zwei Tage später überquerte er die Ziellinie auf dem Stadtkurs von Montreal als Erster.

Im Spurt verwies der Olympiasieger von 2016 nach knapp 220 Kilometern den Italiener Diego Ulissi und den Spanier Ivan Garcia Cortina auf die nachfolgenden Plätze. Mit diesem Sieg hievte sich van Avermaet in den Favoritenkreis für die WM-Goldmedaille in zwei Wochen in der britischen Region Yorkshire.

Wie bereits in Québec fuhren die Spezialisten für die grossen Eintagesrennen ganz vorne mit. Rund drei Kilometer vor dem Ziel machte sich der Franzose Julian Alaphilippe alleine auf die Jagd nach seinem zu diesem Zeitpunkt führenden Landsmann Benôit Cosnefroy. Das Duo wurde auf der Zielgerade von den Verfolgern aber wieder gestellt. Am Ende hatte van Avermaet die besten Beine.

Der Topfavorit Michael Matthews, der am Freitag in Québec und vor einem Jahr gar beide kanadischen Rennen gewonnen hatte, musste mit Platz 19 (0:50 zurück) Vorlieb nehmen. Der Australier wurde ebenso geschlagen wie Alaphilippe (13.) und Peter Sagan (18.).

Wie bereits zwei Tage zuvor erreichte Mathias Frank als bestklassierter Schweizer das Ziel zeitgleich mit dem Sieger. Nach Platz 23 in Québec fuhr der Innerschweizer diesmal in den 12. Rang. Im Gegensatz zu van Avermaet und Co. wurde Frank für die WM in Grossbritannien nicht selektioniert.

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