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Verdacht auf Spielmanipulationen, Betrug und Geldwäsche

Beim Betrugsskandal im belgischen Fussball sind möglicherweise zwei Spiele der ersten Liga manipuliert worden. Diesen Verdacht erhärten Ermittlungen vom Donnerstag. 29 Personen wurden festgenommen.
Unter Verdacht: Brügges Trainer Ivan Leko musste die Nacht auf Donnerstag im Gefängnis verbringen (Bild: KEYSTONE/AP/PAUL WHITE)

Unter Verdacht: Brügges Trainer Ivan Leko musste die Nacht auf Donnerstag im Gefängnis verbringen (Bild: KEYSTONE/AP/PAUL WHITE)

(sda/dpa/apa)

Das Ausmass des Skandals, so viel lässt sich nach den neusten Erkenntnissen der Brüsseler Bundesstaatsanwaltschaft erahnen, weitet sich aus. Namhaften Akteuren der Branche werden Spielmanipulationen, Betrug und Geldwäsche vorgeworfen. 29 Personen hat die Polizei festgenommen, wie die Ermittler am Donnerstag mitteilten. Gegen fünf Menschen wurde Anklage erhoben.

In vier Fällen besteht laut Staatsanwaltschaft der Verdacht auf Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation und Korruption. Mehr als 20 Verdächtige müssen sich am Freitagvormittag vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat ausserdem zwei internationale Haftbefehle erlassen.

Schlüsselfiguren der mutmasslichen Affäre sind laut Medien unter anderem die Spielerberater Mogi Bayat und Dejan Veljkovic. Beide waren bei einer spektakulären Grossrazzia am Mittwoch festgenommen worden. Auch Ivan Leko, der Trainer des FC Brügge, musste die Nacht in einer Zelle verbringen. Bei den verdächtigten Partien soll es sich um Spiele im Abstiegskampf der Saison 2017/18 zu Gunsten des FC Mechelen handeln. Der Finanzdirektor des Klubs ist laut Medienberichten ebenfalls unter den Verhafteten.

Am Tag nach den aufsehenerregenden Durchsuchungen von 44 Gebäuden in Belgien blieben noch viele Fragen offen. So ist noch unklar, ob der Skandal auch ausländische Ligen betrifft. Im Zuge der Ermittlungen waren auch 13 Gebäude in Frankreich, Luxemburg, Zypern, Montenegro und Mazedonien durchsucht worden.

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