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Verlierer AS Roma fühlt sich nach Champions-League-Aus betrogen

Die Verantwortlichen der AS Roma fordern nach dem Ausscheiden im Halbfinal der Champions League gegen den FC Liverpool den Einsatz des Video-Assistenten auch in der Königsklasse.
Jürgen Klopp schaffte mit Liverpool den Einzug in seinen zweiten Champions-League-Final (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/ETTORE FERRARI)

Jürgen Klopp schaffte mit Liverpool den Einzug in seinen zweiten Champions-League-Final (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/ETTORE FERRARI)

(sda)

Die Verantwortlichen der AS Roma fordern nach dem Ausscheiden im Halbfinal der Champions League gegen den FC Liverpool den Einsatz des Video-Assistenten auch in der Königsklasse.

"Es waren zwei Penaltys, die uns nicht gegeben wurden, mit dem Videoassistenten wäre das anders", sagte Roms Sportchef Ramon Rodriguez Verdejo, genannt Monchi. "Der italienische Fussball muss seine Stimme erheben, weil ich denke, dass all das nicht normal ist."

Die Römer hatten am Mittwoch das Halbfinal-Rückspiel 4:2 gewonnen, konnten damit aber das 2:5 aus dem Hinspiel nicht wettmachen. Der FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp zog damit in den Final von Kiew am 26. Mai ein. "Mit der Technik würde der Final vielleicht Rom gegen Bayern heissen", sagte Monchi. Bayern München war am Dienstag gegen Real Madrid ebenfalls ein möglicher Penalty verweigert worden.

"Ein Olympiastadion wie im Märchen, ein Schiedsrichter wie ein Alptraum", schrieb die Zeitung "Corriere dello Sport". Romas Trainer Eusebio Di Francesco klagte über die verpasste Chance für "eine zweite magische Nacht". Die Römer hatten Hoffnungen, nach der Aufholjagd im Viertelfinal gegen den FC Barcelona noch einmal ein Fussballwunder zu vollbringen. "Der Blitz schlägt nie zwei Mal an der gleichen Stelle ein", kommentiere die Zeitung "Corriere della Sera".

Während in Rom geklagt wird, freut man sich in Liverpool über den ersten Final-Einzug in der Champions League seit 2007. Die "Reds" haben unter Klopp den Sprung zurück zu einer absoluten Topadresse im Weltfussball geschafft. Nun soll gegen Titelverteidiger Real Madrid die Krönung folgen. Es wäre der erste Titel Liverpools in der Champions League seit dem unvergesslichen Sieg im Final 2005 in Istanbul gegen die AC Milan.

"Wir haben noch eine Aufgabe zu erledigen. Das Finale zu erreichen ist schön, aber es zu gewinnen, ist noch schöner. Real hat die meiste Erfahrung in diesem Wettbewerb, aber wir werden brennen", sagte Klopp. Für ihn persönlich ist es der zweite Champions-League-Final, 2013 hatte er mit Borussia Dortmund (1:2 gegen Bayern) den Kürzeren gezogen.

Mit Liverpool unterlag Klopp im Europa-League-Final 2016 dem FC Sevilla (1:3). In dem Jahr hatte es auch im englischen Ligacup-Final gegen Manchester City (1:3 im Penaltyschiessen) eine Niederlage abgesetzt. Für den Klub wäre es das Ende einer Durststrecke, der letzte Titelgewinn liegt mit dem Ligacup-Sieg 2012 lange zurück.

Die Halbfinal-Hürde nahm Liverpool souveräner als Real. "7:6, das ist einfach unglaublich. Es war spannender, als ich es gewollt hatte", resümierte Klopp. Die Gegentreffer seien "wie Zahnweh. Das braucht kein Mensch", fügte der ehemalige Mainz- und Dortmund-Trainer hinzu. Sein Team habe im Stadio Olimpico erstmals in dieser Champions-League-Saison nicht das volle Leistungsniveau abrufen können. "Deshalb haben wir auch Glück benötigt", so der 50-Jährige, der betonte, dass es für die meisten seiner Jungs der erste Halbfinal war. "Da ist es normal, dass auch Nervosität dabei ist."

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