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Verzicht auf Stockholm als Vorsichtsmassnahme

Alex Wilson, der Schweizer Rekordhalter über 100- und 200 m, verzichtet am Sonntag auf einen Start beim Diamond-League-Meeting in Stockholm.
Alex Wilson musste am Sonntag zuschauen (Archivaufnahme) (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Alex Wilson musste am Sonntag zuschauen (Archivaufnahme) (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

(sda)

Der Basler reiste nicht nach Schweden, weil er Schmerzen in der Kniekehle verspürt. Sein Verzicht auf das Rennen über 100 m ist als Vorsichtsmassnahme zu werten. Am kommenden Samstag beim neu ins Leben gerufenen "Citius"-Meeting in Bern will Wilson wieder antreten. Im Nachhinein werden den Schweizer die Beschwerden noch etwas mehr ärgern. Im 100-m-Lauf von Stockholm blies mit 2,0 m/s Sekunden ein gerade für Rekorde noch zulässiger Rückenwind.

Die Highlights an diesem Wochenende setzten die 400-m-Hürdenläufer. Nachdem der 20-jährige Rai Benjamin aus Antigua und Barbuda an den US-Universitäts-Meisterschaften in Eugene in 47,02 Sekunden und der zweitbesten Zeit der Geschichte entzückt hatte, lieferten sich die zuvor jahresschnellsten Abderrahman Samba und Karsten Warholm ein Weltklasse-Duell. Der gebürtige Mauretanier in Diensten von Katar und der Weltmeister aus Norwegen - beide 22-jährig - pushten sich gegenseitig zu persönlichen Bestzeiten. Zu Beginn der Zielgeraden noch gleichauf, lief Samba in 47,41 zum Asienrekord und Warholm in 47,82 zur nationalen Bestmarke. Zum Vergleich: Der Schweizer Rekord von Kariem Hussein liegt bei 48,45 Sekunden.

Einen Gewaltsflug zeigte der Weitspringer Juan Miguel Echevarria. Der Kubaner segelte auf 8,83 m und kam bis auf 12 cm an den Weltrekord von Mike Powell aus dem Jahr 1991 heran. Allerdings wird Echevarrias Leistung nicht in die Bestenliste aufgenommen, denn die Windunterstützung lag mit 2,1 Metern pro Sekunde einen Zehntel über dem erlaubten Wert.

Anerkennung fanden hingegen vier andere Jahres-Weltbestleistungen. Der Äthiopier Selemon Barega kam nach 5000 m in 13:04,05 Minuten ins Ziel, das US-Girl Brianna McNeal wurde über 100 m Hürden in 12,38 Sekunden gestoppt und der Jamaikaner Fedrick Dacres warf den Diskus 69,67 m weit. Auch die Zeit des Kenianers Ferguson Cheruiyot Rotich über 1000 m in 2:14,88 Minuten gilt als Jahres-Weltbestleistung. Die Distanz über einen Kilometer steht allerdings bei Meetings sehr selten im Programm.

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