Videoüberwachung statt Linienrichter wäre Djokovic lieber

Novak Djokovic spricht sich für die Abschaffung von Linienrichtern aus.

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Soll gemäss Novak Djokovic hinfällig werden: Die Diskussion mit dem Linienrichter.

Soll gemäss Novak Djokovic hinfällig werden: Die Diskussion mit dem Linienrichter.

KEYSTONE/EPA/Clive Brunskill / POOL
(sda/dpa)

Die Technik sei inzwischen so weit fortgeschritten, dass man im Tennis auf ein System der Videoüberwachung setzen könne, sagte der Weltranglisten-Erste in Paris beim French Open.

«Bei allem Respekt für die Tradition und die Kultur unseres Sports sehe ich keinen Grund, warum nicht alle Turniere in der Welt ein System nutzen, wie wir es beim von Cincinnati nach New York verlegten Turnier genutzt haben», sagte Djokovic. Dort hatte es keine Linienrichter, sondern eine Videoüberwachung der Linien auf dem Centre Court gegeben.

Djokovic war beim US Open in New York disqualifiziert worden, weil er im Frust eine Linienrichterin unabsichtlich mit einem Tennisball abgeschossen hatte. Offenbar ist das auch ein Grund, warum er sich für die Abschaffung der Linienrichter ausspricht. «Dann wäre die Gefahr auch nicht mehr so gross, dass ich das tue, was mir in New York passiert ist», sagte Djokovic mit einem Lächeln.