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Wacker trifft zwei Sekunden vor Schluss zum Titel

Wacker Thun gewinnt den zweiten Meistertitel der Vereinsgeschichte dank eines Tores zwei Sekunde vor Schluss zum 24:23 bei Pfadi Winterthur.
Lenny Rubin (links) kommt trotz heftiger Gegenwehr von Sidorowicz und Svajlen zum Abschluss (Bild: KEYSTONE/MELANIE DUCHENE)

Lenny Rubin (links) kommt trotz heftiger Gegenwehr von Sidorowicz und Svajlen zum Abschluss (Bild: KEYSTONE/MELANIE DUCHENE)

(sda)

Im vierten Spiel des Playoff-Finals traf für die Berner Oberländer Luca Linder zwei Sekunden vor Schluss zum 24:23. Damit setzte sich Wacker in der Best-of-5-Serie trotz eines Fehlstarts mit 3:1-Siegen durch.

Nach vier Trophäen in Folge der im Halbfinal an Pfadi gescheiterten Kadetten Schaffhausen führt Wacker das nationale Ranking erstmals seit dem erstmaligen Triumph 2013 wieder an. Martin Rubin, bereits zweifacher Trainer des Jahres, vergrössert sein Thuner Palmarès nach drei Cupsiegen und dem Coup vor fünf Jahren um eine weitere Errungenschaft.

Die Zürcher Herausforderer hatten das routinierte Ensemble Rubins einzig beim Auftakt überraschen können. Unter Druck drehte der mental belastbare Finalrunden-Dominator auf und verschaffte sich mehrfach in den letzten Sekunden den entscheidenden Vorteil.

Am Ende einer teilweise intensiven Angelegenheit reagierten die Gäste vor über 500 eigenen Fans in der mit 2670 Zuschauern ausverkauften Winterthurer Eishalle auf den Ausgleich Pfadis in der Schlussminute mit dem perfekt getimten Gegenschlag - Linder verwertete ein perfektes Zuspiel Lenny Rubins.

Mit der Kraft und Klasse des magistralen Rückraum-Duos Lukas von Deschwanden/Lenny Rubin konnte der Aussenseiter auf Dauer nicht mithalten. Die beiden künftigen Bundesliga-Professionals, mit 406 Treffern die auffälligsten Figuren der NLA-Kampagne, führten das Team zusammen mit dem brillanten Keeper Marc Winkler trotz harter Gegenwehr in zehn Playoff-Partien zu neun Siegen.

Für Adrian Brüngger endete auch das vierte Meisterschafts-Endspiel seiner über zehnjährigen Amtszeit mit einer Enttäuschung. Positive Schlagzeilen produzierte er mit seiner Equipe gleichwohl: Der Sturz des mehrjährigen Titelhalters Kadetten ist als grosse Performance zu werten.

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