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«Was gibt es Geileres?»

Die Schweizer Akteure analysieren den 2:1-Sieg in Island differenziert und freuen sich auf die Revanche gegen Belgien. Gegen die Weltnummer 1 geht es im Heimspiel im November um den Gruppensieg.
Granit Xhaka (10) freut sich auf das abschliessende Spiel gegen Belgien (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Granit Xhaka (10) freut sich auf das abschliessende Spiel gegen Belgien (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

(sda)

Am Ende hatten sie doch noch zu leiden. Fabian Schär rettete in extremis (87.) und auch Debütant Yvon Mvogo im Tor musste ein weiteres Mal sein Können aufblitzen lassen, als er den Schuss des in der Schlussphase sehr starken Gylfi Sigurdsson über die Latte lenkte (89.).

Beinahe wäre den Schweizern der 2:0-Vorsprung, den sie sich dank einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit verdient hatten, noch entglitten. «Wir sind zwar nicht nervös, aber hektisch geworden», sagte Granit Xhaka. «Das müssen wir souveräner machen.»

Mit seiner gefühlvollen Flanke auf Haris Seferovic hatte der Schweizer Captain nach einer schwachen ersten Halbzeit das 1:0 eingeleitet. «Jeder wusste, dass wir schlecht gespielt haben», so Xhaka. «Nach der Pause haben wir aber so gespielt, wie wir uns das vorstellen: schnell, intensiv, nach vorne - und hinten haben wir nicht viel zugelassen.»

Entscheidenden Anteil am Sieg hatte auch Michael Lang, der das 2:0 erzielte. «Die drei Punkte waren das Wichtigste», sagte der Ostschweizer. «Wir wussten, dass es ein ganz anderes Spiel werden würde als in St. Gallen.» Im Hinspiel hatten die Schweizer gegen die ersatzgeschwächten Nordländer 6:0 gesiegt.

Für Fabian Schär war es ein «Arbeitssieg gegen eine schwierige Mannschaft». Mit seiner mirakulösen Rettungsaktion auf der Linie hatte der Innenverteidiger in der 87. Minute den Schweizer Sieg gerettet. Im Endspiel um den Gruppensieg gegen Belgien wird er wegen einer Sperre fehlen. «Wir hatten uns am Anfang der Kampagne vorgenommen, dass wir bis am Schluss dabei», sagte Schär.

Xhaka freute sich bereits in den Katakomben des Stadions Laugardalsvöllur auf die Revanche gegen die Nummer 1 des FIFA-Rankings: «Was gibt es Geileres, als ein Finalspiel gegen Belgien vor unseren Fans zu bestreiten?»

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