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Washington Nationals gewinnen erstmals die World Series

Die Washington Nationals haben erstmals die World Series gewonnen. Sie setzen sich im entscheidenden siebten Finalspiel der Major League Baseball auswärts gegen die Houston Astros mit 6:2 durch.
Juan Soto stemmt in Houston die Trophäe in die Höhe (Bild: KEYSTONE/EPA/LARRY W. SMITH)

Juan Soto stemmt in Houston die Trophäe in die Höhe (Bild: KEYSTONE/EPA/LARRY W. SMITH)

(sda)

Die Franchise der Nationals, die 1969 in Montreal gegründet worden war, feierte einen der überraschendsten Titel überhaupt in der MLB. Sie war schlecht in die Saison gestartet und stand in den Playoffs mehrmals vor dem Out. Auch im entscheidenden Finalspiel lagen die Nats 0:2 zurück, bevor im siebten Inning Anthony Rendon und Howie Kendrick mit ihren Homeruns für die Wende sorgten.

Für Washington D.C. ist es der erste World-Series-Titel seit 1924, als die Washington Senators erfolgreich waren. Diese zogen 1961 aus der Stadt. Erst 2005 kehrte mit den Nationals eine Baseball-Mannschaft zurück in die Hauptstadt. Diese schafften nun in mehrerer Hinsicht Historisches. Sie gewann nicht nur erstmals die World Series, sondern tat dies als erstes Team in der Geschichte der MLB, NHL und NBA mit lauter Auswärtssiegen im Final.

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