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Wawrinka siegt in drei Sätzen gegen Kyrgios

Stan Wawrinka (ATP 195) steht am Masters-1000-Turnier in Toronto in der 2. Runde. Der 33-jährige Waadtländer setzt sich gegen die Weltnummer 17 Nick Kyrgios in gut zwei Stunden 1:6, 7:5, 7:5 durch.
Stan Wawrinka gewinnt nach gut zwei Stunden in drei Sätzen (Bild: KEYSTONE/AP/CAROLYN KASTER)

Stan Wawrinka gewinnt nach gut zwei Stunden in drei Sätzen (Bild: KEYSTONE/AP/CAROLYN KASTER)

(sda)

Wawrinka verdiente sich den Sieg durch eine klare Leistungssteigerung ab dem zweiten Satz. Er wurde vor allem bei eigenem Aufschlag deutlich stabiler und verwertete seine spärlichen Chancen beim Return resolut. Der Satzball bei 6:5 im zweiten Durchgang war erst sein zweiter Breakball der gesamten Partie. Den dritten verwertete er 45 Minuten später zum Matchgewinn.

Beide Male versuchte es Kyrgios in diesen Schlüsselmomenten mit Serve-and-Volley, im zweiten Satz sogar mit dem zweiten Service. Zu diesem Zeitpunkt schienen sich beim Australier die Beschwerden an der rechten Hüfte am stärksten bemerkbar zu machen. Kurz zuvor hatte er sich länger behandeln lassen.

Der Sieg ist für Wawrinka nicht nur deshalb wertvoll, weil er in der Weltrangliste rund 30 Plätze gutmachen wird. Es ist im zwölften Turnier auch erst die siebte gewonnene Partie des im Ranking aus den Top 200 gefallenenen und sich auf Formsuche befindenden Waadtländers. In der 2. Runde trifft Wawrinka auf den 26-jährigen Marton Fucsovics (ATP 51). Das bisher einzige Duell gewann der ehemalige Junioren-Wimbledonsieger aus Ungarn im Mai auf dem Weg zu seinem ersten ATP-Titel in Genf deutlich.

Dass Wawrinka gegen Kyrgios noch ins Spiel finden könnte, brauchte zunächst Fantasie. Zwar kam der Schweizer gleich im ersten Game zu einem Breakball, danach konnte er den 1,93 m grossen Australier in dessen Aufschlagspielen lange nicht mehr in Bedrängnis bringen. Da er gleichzeitig schlecht servierte (nur 38 Prozent der ersten Aufschläge im Feld im ersten Satz), entwickelte sich zunächst eine einseitige Partie. Vom 1:1 bis zum 1:6 gewann der zehn Jahre jüngere Kyrgios fünf Games in Serie.

Erst im zweiten Satz fand Wawrinka zu mehr Konstanz. «Crazy Kyrgios» seinerseits agierte in einigen Momenten unkonzentriert und leichtsinnig, fast schon arrogant. Einige Punkte schenkte er mit missglückten Showeinlagen ab.

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