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Wawrinka überwindet Zweitrunden-Fluch

Stan Wawrinka steht am US Open nach einem Sieg gegen Jérémy Chardy (ATP 74) in der 3. Runde. Der 34-jährige Waadtländer gewinnt in 2:44 Stunden 6:4, 6:3, 6:7 (3:7), 6:3.
Endlich wieder einmal über die 2. Runde hinaus gekommen: Stan Wawrinka am US Open (Bild: KEYSTONE/FR110666 AP/ADAM HUNGER)

Endlich wieder einmal über die 2. Runde hinaus gekommen: Stan Wawrinka am US Open (Bild: KEYSTONE/FR110666 AP/ADAM HUNGER)

(sda)

Wawrinka, der US-Open-Champion von 2016, findet immer besser zu seiner Form. Gegen den Franzosen Chardy zeigte er sich vor allem bei eigenem Aufschlag sehr solide und musste in der gesamten Partie, die am Mittwoch wegen des Dauerregens verschoben worden war, keinen Breakball abwehren. Im ersten - zum 6:4- und zweiten - zum 4:2 - Satz schaffte er dann jeweils selber gleich ein Break, nachdem er die Chance des Franzosen vereitelt hatte. Einzig im Tiebreak des dritten und zu Beginn des vierten Satzes zeigte sich Wawrinka weniger effizient.

Das Tiebreak verlor er klar, und zu Beginn des vierten Durchgangs konnte er sieben Breakchancen zum 2:0 nicht nutzen. Wenig später machte er es aber zum 3:1 besser. Am Ende behielt er gegen Chardy auch im sechsten Duell die Oberhand.

«Das war ein grosser Kampf auf hohem Niveau», stellte Wawrinka zufrieden fest. «Ich habe sehr stark aufgeschlagen und fühle mich gut.» Wawrinka entwickelt sich damit am US Open wieder zum gefährlichen Aussenseiter, der zu einem Exploit fähig scheint. Er überwand zumindest einmal eine kleine Negativserie. Seit der Viertelfinal-Qualifikation am French Open hatte er bei vier Turnieren in Folge in der 2. Runde verloren. Nun ist wieder einiges zuzutrauen. In der 3. Runde, die ohne einen Tag Pause, aber bei endlich sommerlichen Temperaturen bereits am Freitag ansteht, ist er jedenfalls klarer Favorit.

Der als Nummer 23 gesetzte Wawrinka trifft am Freitag (ca. 21.00 Uhr Schweizer Zeit) auf den italienischen Lucky Loser Paolo Lorenzi (ATP 135). Dieser dürfte nicht mehr allzu frisch sein. Lorenzi, einer der härtesten Arbeiter im Tenniszirkus, rang den serbischen Teenager Miomir Kecmanovic (ATP 50) in fünf Sätzen und fast fünf Stunden nieder. Im Achtelfinal würde dann ein Duell mit dem Titelverteidiger Novak Djokovic winken, falls dessen linke Schulter dies zulässt.

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