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Weger nicht 100 Prozent zufrieden

Der Schweizer Biathlet Benjamin Weger zeigt beim Weltcup im slowenischen Pokljuka in der Verfolgung über 12,5 km eine starke Leistung und verbessert sich vom 12. in den 9. Rang.
Stark gelaufen: Ohne zwei Schiessfehler wäre für Benjamin Weger vielleicht sogar das Podest drin gelegen (Bild: KEYSTONE/AP/DARKO BANDIC)

Stark gelaufen: Ohne zwei Schiessfehler wäre für Benjamin Weger vielleicht sogar das Podest drin gelegen (Bild: KEYSTONE/AP/DARKO BANDIC)

(sda)

Der 29-jährige Oberwalliser war nach dem Rennen hin- und hergerissen. «Ich bin sicher zufrieden», sagte er, liess jedoch ein Aber folgen. Es wäre noch mehr möglich gewesen. Weger leistete sich einzig im ersten Liegendschiessen zwei Fehler, danach agierte er perfekt. Ohne diese Fehler hätte er sogar in den Kampf um das Podest eingegriffen. Das war ihm natürlich sehr bewusst.

Zweiter wurde nämlich der Franzose Quentin Fillon Maillet, der im Fotofinish dem Sprintsieger Johannes Thingnes Bö hauchdünn unterlag. Und dieser Fillon Maillet war gemeinsam mit Weger ins Rennen gegangen, blieb im Schiessstand aber fehlerlos. «Läuferisch kann ich sicher mit Fillon mithalten.» Weger hätte mit einem perfekten Tag im Schiessen also auf jeden Fall um einen Platz auf dem Podest gekämpft. «Es ist schade, dass ich gleich mit zwei Fehlern begann.» Aber er weiss nach dem Weltcup-Auftakt, dass er bei den Leuten ist.

Neben Weger gewann auch der Bündner Serafin Wiestner als 30. Punkte, seine ersten in dieser Saison.

Häcki und Gasparin in den Top 20

Einen starken Auftritt hatte auch Lena Häcki. Die 23-jährige Engelbergerin machte trotz zwei Fehlern in den Stehendschiessen 20 Plätze gut und stiess vom 33. in den 13. Rang vor. Vor ihr lagen praktisch nur Athletinnen, die weniger Strafrunden drehen mussten. Nicht im Schiessstand, sondern in der Loipe vergab hingegen Elisa Gasparin eine (noch) bessere Klassierung. Sie verfehlte nur eine Scheibe und fiel dennoch vom 14. Platz nach dem Sprint um noch vier Positionen zurück.

An der Spitze lieferten sich Kaisa Mäkäräinen und Dorothea Wierer ein Duell der Sonderklasse. Beide blieben sowohl im Sprint am Samstag als auch in der Verfolgung am Sonntag ohne einen einzigen Schiessfehler. Die 35-jährige Finnin feierte ein Jubiläum und triumphierte im Weltcup zum 25. Mal.

Fragezeichen um Fourcade

Thingnes Bös 24. Weltcupsieg geriet am Ende überraschend noch in Gefahr. Der Sieger des Sprints vom Freitag lief überlegen vorne weg, ehe er sich im letzten Schiessen zwei Fehler leistete und die Verfolger Maillet und Alexander Loginow aufschliessen lassen musste. Der Vorsprung des Norwegers betrug auf der Ziellinie nur eine Zehntelsekunde.

Rätsel gibt der grosse Star der Szene auf. Der siebenfache Gesamtsieger Martin Fourcade gab nach vier Schiessfehlern und einer auch läuferisch nicht überzeugenden Leistung abgeschlagen auf.

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